Streik bei der BVG
: Neuer Warnstreik angekündigt - Diese Linien sind nicht betroffen

Bei der BVG in Berlin wird es neue Streiks geben. Das hat die Gewerkschaft Verdi verkündet. Diesmal soll die Arbeit gleich mehrere Tage ruhen.
Von
Daniel Steiger
Berlin
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Warnstreik bei der BVG

Bei der BVG in Berlin wird es einen neuen Streik geben.

Carsten Koall/dpa
  • Streik bei der BVG: Warnstreik am 19. und 20. März in Berlin.
  • Gewerkschaft Verdi fordert besseres Angebot der BVG.
  • Streik beginnt Mittwoch, 19. März, endet Freitag, 21. März.
  • Hintergrund: Tarifkonflikt und unzureichendes finanzielles Angebot.
  • Verhandlungen am 21. März sollen verbesserte Vorschläge bringen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wer in der kommenden Woche in Berlin auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, braucht wieder mal starke Nerven. Im Tarifkonflikt mit der BVG hat die Gewerkschaft Verdi neue Streiks angekündigt.

Wann gibt es Streik bei der BVG in Berlin?

Im Tarifkonflikt mit der Arbeitgeberseite ruft die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten der BVG zu einem zweitägigen Warnstreik am 19. und 20. März auf. Das teilte Verdi am 14. März mit. Der Ausstand beginnt mit Betriebsbeginn am Mittwoch, den 19. März und endet mit Betriebsbeginn am Freitag, den 21. März.

„Das finanzielle Angebot der BVG ist völlig unzureichend und ignoriert die massiven Preissteigerungen, mit denen unsere Kolleginnen und Kollegen täglich kämpfen müssen. Gleichzeitig erkennen wir aber an, dass die Verkürzung der Laufzeit auf 24 Monate ein Schritt in die richtige Richtung ist. Dennoch reicht das Gesamtpaket nicht aus, um die harte Arbeit der Beschäftigten angemessen zu honorieren.“ erklärt der ver.di Verhandlungsführer Jeremy Arndt.

Die Gewerkschaft fordert die BVG auf, beim nächsten Verhandlungstermin am 21. März ein deutlich verbessertes Angebot vorzulegen, das der verantwortungsvollen Arbeit der Beschäftigten Rechnung trägt.

BVG will gegen Streik vorgehen

Die BVG kritisierte den Aufruf deutlich. Das Unternehmen behalte sich rechtliche Schritte mit Blick auf die Verhältnismäßigkeit des Arbeitskampfes vor, hieß es. „Verhandeln bedeutet aufeinander zuzugehen“, teilte Personalvorständin Jenny Zeller-Grothe mit. „Jetzt ist Verdi an der Reihe, einen Kompromissvorschlag zum Thema Entgelt an den Tisch zu bringen, statt weiter an Maximalforderungen festzuhalten. Der Ball liegt bei Verdi.“

Streik bei der BVG: Diese Linien sind betroffen

Zum Streik in der kommenden Woche teilt die BVG auf ihrer Internetseite mit: "Wir bitten um Verständnis, dass der Verkehr auch nach Beendigung des Warnstreiks am Freitagfrüh gegen 3:00 Uhr noch einige Stunden unregelmäßig sein könnte. In der Zeit des Streiks werden alle U-Bahnen und Straßenbahnen sowie die meisten Busse ausfallen."

Laut BVG sind folgende Angebote nicht vom Streik betroffen: Linien und Angebote, die im Auftrag der BVG von anderen Unternehmen gefahren werden, sind vom Streik nicht betroffen. Das gilt für den BVG Muva und alle Fähren (F10, F11, F12). Auch die Buslinien 106, 114, 118, 133, 161, 168, 175, 179, 204, 218, 234, 263, 275, 316, 318, 320, 326, 334, 349, 358, 363, 380, N12, N23, N35, N39, N53, N61, N63, N69, N84, N91, N95, N97 fahren. Die Linien 112, 124, 184, 744, 893, N68 und X36 fahren mit eingeschränktem Angebot.