Streik in Brandenburg
: Wo der Nahverkehr am Montag stillsteht - Diese Städte sind betroffen

Verdi hat für Montag einen Streik in der laufenden Tarifverhandlung angekündigt. Wo kommt es in Brandenburg zu Ausfällen?
Von
David Hahn
Potsdam
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Straßenbahn in Potsdam

Verdi hat bundesweit zu Streiks im Nahverkehr aufgerufen. Die Auswirkungen in Brandenburg im Überblick.

Monika Skolimowska/dpa

Verdi hat einen bundesweiten Warnstreik im kommunalen Nahverkehr angekündigt. Davon ist auch Brandenburg betroffen. Wo müssen Fahrgäste jetzt mit Ausfällen rechnen?

Streik in Brandenburg: Diese Betriebe sind am Montag betroffen

Wie Verdi berichtet, findet der Streik am Montag in zahlreichen Städten statt. Vom Streik erfasst sind folgende Unternehmen:

  • Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mbH
  • Barnimer Busgesellschaft mbH
  • Stadtverkehrsgesellschaft mbH Frankfurt (Oder)
  • Busverkehr Oder-Spree GmbH
  • mobus Märkisch-Oderland Bus GmbH
  • Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn GmbH
  • Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft mbH
  • Verkehrsbetriebe Brandenburg a.d.H. GmbH (VBBr)
  • ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH
  • regiobus Potsdam Mittelmark GmbH"
  • Havelbus Verkehrsgesellschaft mbH
  • Verkehrsgesellschaft Teltow Fläming mbH
  • Cottbusverkehr GmbH
  • Spree-Neiße Cottbusverkehr GmbH
  • Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme Spreewald mbH
  • Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH

Ob einzelne Linien der bestreikten kommunalen Verkehrsunternehmen dennoch fahren oder Ersatzfahrpläne eingerichtet werden, ist bislang noch nicht bekannt.

Nahverkehr: Warum wird am Montag im ÖPNV gestreikt?

In der aktuellen Tarifrunde bei den kommunalen Nahverkehrsunternehmen ruft die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten für Montag, den 2. Februar 2026, bundesweit zu Streiks auf. In den Verhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert ver.di vor allem deutlich bessere Arbeitsbedingungen im kommunalen ÖPNV. Dazu zählen unter anderem eine Verkürzung der Wochenarbeits- und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten sowie höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zudem über höhere Löhne und Gehälter verhandelt. Insgesamt sind fast 100.000 Beschäftigte in rund 150 Verkehrsunternehmen und Busbetrieben sowie in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen betroffen.

Mit Material der dpa