Streik in MV
: Wo der Nahverkehr am Montag stillsteht - Diese Städte sind betroffen

Verdi hat für Montag einen Streik in der laufenden Tarifverhandlung angekündigt. Wo kommt es in Mecklenburg-Vorpommern zu Ausfällen?
Von
David Hahn
Schwerin
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Straßenbahnen stehen im Depot: ARCHIV - 19.03.2025, Mecklenburg-Vorpommern, Rostock: Straßenbahnen stehen im Depot der Rostocker Straßenbahn AG STRABAG während des Warnstreiks im Öffentlichen Personennahverkehr. Nach fünf Werktagen in Folge gehen im Nordosten die ÖPNV-Warnstreiks in der Nacht zum 20.03.2025 zu Ende. Ob es jetzt zum unbefristeten Streik kommt, ist noch unklar. (zu dpa: «ÖPNV-Tarifverhandlungen auf 16. Februar vertagt») Foto: Bernd Wüstneck/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Straßenbahnen stehen im Depot der Rostocker Straßenbahn AG STRABAG. Verdi hat bundesweit zu Streiks im Nahverkehr aufgerufen. Die Auswirkungen in Mecklenburg-Vorpommern im Überblick.

Bernd Wüstneck/dpa

Fahrgäste in zahlreichen deutschen Städten müssen sich am Montag auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat im Rahmen von parallel laufenden Tarifverhandlungen für den Tag in fast allen Bundesländern zu Warnstreiks bei den Verkehrsunternehmen aufgerufen. Davon ist auch Mecklenburg-Vorpommern betroffen. Wo müssen Fahrgäste jetzt mit Ausfällen rechnen?

Streik in Mecklenburg-Vorpommern: Wann und wo drohen Ausfälle?

Fahrgäste in einigen Städten Mecklenburg-Vorpommerns müssen sich am kommenden Montag wegen eines Warnstreiks auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einstellen. Es sei davon auszugehen, dass der Nahverkehr in den betroffenen Regionen weitgehend zum Erliegen komme, teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Betroffen sind nach Angaben von Verdi die kommunalen Busunternehmen Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim (VLP), Nahbus Nordwestmecklenburg, Rsag Rostock, Rebus Regionalbus Rostock, Mecklenburg-Vorpommersche Verkehrsgesellschaft (MVVG), Verkehrsbetrieb Greifswald (VBG), Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Greifswald (VVG) und Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen (VVR).

Nahverkehr: Warum wird am Montag im ÖPNV gestreikt?

Der Gewerkschaft zufolge wollen sich die Beschäftigten am Montag um 10.00 Uhr gemeinsam mit Beschäftigten aus Schleswig-Holstein in Lübeck zu einer Demonstration und Kundgebung versammeln. Nach Verdi-Angaben werden mehrere Tausend Menschen erwartet.

Hintergrund sind Verhandlungen über neue Manteltarifverträge für die kommunalen Nahverkehrsbetriebe in diesem Frühjahr in allen Bundesländern. In den Verhandlungen fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen, etwa durch Verkürzung der Wochenarbeitszeit und der Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende.

Mit Material der dpa