Thorsten Hamer (43) verstorben: Was ist zur Todesursache des „Landarztpraxis“-Schauspielers bekannt?

Der Schauspieler und Heinz Erhardt-Darsteller Thorsten Hamer posiert bei einer Pressevorführung zur großen Heinz-Erhardt-Revue «Was bin ich wieder für ein Schelm» am 10.12.2012 vor einem Foto des Komikers Heinz Erhardt in der Komödie in Düsseldorf. Anfang Februar ist der Schauspieler verstorben.
picture alliance / dpa | Horst OssingerIm Alter von 43 Jahren ist Thorsten Hamer am 8. Februar 2026 gestorben. Was ist zu den Hintergründen und seiner Karriere als Schauspieler bekannt?
Todesursache: Krankheit von Thorsten Hamer
Im Solinger Tagblatt verabschiedeten sich seine Familie und Freunde von Thorsten Hamer, der „die Bühne des Lebens verlassen“ habe. „Wir tragen Dich weiter in unseren Herzen und vermissen Dich, bis wir uns wiedersehen“, ist in der Traueranzeige zu lesen. Auch der Fernsehsender Sat. 1 verabschiedete sich in sozialen Medien von dem Schauspieler: „Thorsten spielte über zwei Staffeln den liebenswerten Koch Matti in „Die Landarztpraxis“ und starb viel zu früh. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden. Ruhe sanft, lieber Thorsten“. Wie der Wochenspiegel berichtet, soll Thorsten Hamer nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben sein. Genauere Angaben sind nicht öffentlich bekannt.
Karriere von Thorsten Hamer als Schauspieler
Thorsten Hamer wurde 1982 in Solingen geboren. Seine Ausbildung zum Schauspieler absolvierte Thorsten Hamer an der Schauspielschule Düsseldorf. Von der zweiten bis zur dritten Staffel verkörperte er in der Serie „Die Landarztpraxis“ über 151 Episoden lang die Rolle des beliebten Matthias „Matti“ Steininger. Neben dieser bekannten Rolle war er beispielsweise auch in erfolgreichen ZDF-Formaten wie „Notruf Hafenkante“ und „SOKO Wismar“ zu sehen. 2010 erhielt er die Auszeichnung als bester Heinz Erhard-Darsteller Deutschlands. Darüber hinaus erhielt er 2021 mehrere Preise, darunter auf dem Kiez Berlin-Film Festival die Auszeichnung für „Best Comedy Short Film“ und „Best Actor“ für, „Erzähl doch mal ... Leopold!“. Der Film wurde auch beim Filmhaus Berlin für „Bester deutschsprachiger Kurzfilm“ nominiert. Zuletzt stand er laut Joyn für den Kinofilm „Block 10“ vor der Kamera. Der Film soll dieses Jahr erscheinen.
