Tod von Chester Bennington
: Fans gedenken – Sänger von Linkin Park vor fünf Jahren gestorben

Chester Bennington, der frühere Sänger der Metal-Band Linkin Park starb vor fünf Jahren. Die Fans des Musikers, sowie Freunde und Kollegen gedenken ihm aus diesem Grund.
Von
Martin Weigle
Frankfurt (Oder)
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Ein Bild von Chester Bennington dem Sänger der US-Metal-Band Linkin Park, Blumentöpfe, eine Ikone, ein Stein mit der Aufschrift: «Chester Bennington Linkin Park» und weitere Gegenstände liegen im September 2020 an einer von Fans zusammengetragenen Gedenkstätte auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg.

Georg Wendt/dpa

Heute vor fünf Jahren, am 20. Juli 2017, starb Chester Bennington. Der Sänger der weltweit erfolgreichen Nu-Metal-Band Linkin Park hatte sich in seinem Haus in Palos Verdes Estates das Leben genommen. Er wurde nur 41 Jahre alt.

Bennington und Linkin Park galten als Inbegriff für den Sound des Nu-Metal Ende der Neunziger und Anfang der 2000er Jahre. Noch heute ist ihr Debütalbum Hybrid Theory das mit Abstand am häufigsten verkaufte Debüt einer Band. Es verkaufte sich über 32 Millionen mal weltweit.

Selbstmord am Geburtstag des Freundes Chris Cornell

Der Tag seines Selbstmordes war für Bennington ein Besonderer. Der 20. Juli war auch der Geburtstag seines Freundes und Kollegen Chris Cornell. Dieser war wenige Wochen zuvor ebenfalls durch Suizid gestorben und Bennington hatte bei dessen Beerdigung gesungen.

Der Sänger war zweimal verheiratet und Vater von sechs Kindern. Die Anteilnahme am Tod des Sängers war sehr groß. Kollegen und Fans waren schockiert. In der Mehrzweckarena in Berlin-Friedrichshain erinnert eine Gedenktafel daran, dass Bennington mit Linkin Park dort im Juni 2017 sein letztes Konzert in Deutschland spielte.

Nun, fünf Jahre nach seinem Tod erinnern wiederum Fans und Kollegen an Chester Bennington, der mit Linkin Park sieben Alben veröffentlichte und auch mit verschiedenen anderen Musikern zusammenarbeitete, unter anderem mit der Band Stone Temple Pilots.


Warum sich der Sänger das Leben nahm, ist bis heute nicht geklärt. Die Polizei erklärte, dass kein Abschiedsbrief gefunden wurde.

In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen oder Suizidversuche – außer die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Sollten Sie selbst das Gefühl haben, dass Sie Hilfe benötigen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.