Die Familie steht unter Schock: Bei einem tragischen Badeunfall in der Nähe von Magdeburg (Sachsen-Anhalt) ist ein Junge (4) ums Leben gekommen. Er ertrank am Sonntag (4. Juli) im Kleinen Waldsee des Ferienparks Pretzin (Salzlandkreis). Das bestätigte Marco Kopitz, Sprecher der Polizei im Salzlandkreis, gegenüber MOZ.de. Die Eltern hatten das Kind zunächst als vermisst gemeldet.
Zuerst hatte am Sonntagabend das Nachrichtenportal volksstimme.de darüber berichtet. Die Familie war demnach auf Urlaub in Plötzky. Der Ort gehört zu Schönebeck (Salzlandkreis).
Wie das Nachrichtenportal weiter berichtet, ging der Alarm am Sonntagnachmittag bei der Feuerwehr ein. Mit einem Rettungsboot suchten die Feuerwehrleute nach dem Jungen und sprangen dafür auch ins Wasser.
Erst Taucher der Berufsfeuerwehr Magdeburg fanden den Jungen - leblos in sieben Metern Tiefe und ohne Schwimmflügel, so volksstimme.de. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Kindes durch Ertrinken feststellen. Obwohl der See klein ist, ist er in der Mitte tief. Ab einer Abbruchkante geht es mehrere Meter in die Tiefe - bis zu 14 Meter, heißt es auf volksstimme.de weiter. Die Familie wurde von einem Notfallseelsorger betreut.
Inzwischen sind die Ermittlungen zum Unglücksfall in Plötzky angelaufen. Die Staatsanwaltschaft ist daran beteiligt. „Die Ermittlungen werden einige Zeit in Anspruch nehmen“, erklärte Polizeisprecher Marco Kopitz am Montagmorgen gegenüber MOZ.de.
Erst vor wenigen Tagen war ein achtjähriges Kind bei einem Badeunfall im Großen Lienewitzsee bei Potsdam ertrunken. Auch dort  ermittelt jetzt die Polizei.