Tsunami-Warnung in Japan
: Meterhohe Wellen befürchtet - Karte zeigt betroffene Gebiete

In Japan ist es vor der Küste zu einem schweren Erdbeben gekommen. Behörden warnen vor Tsunamis.
Von
David Hahn
Tokio
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Vor dem 10. Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima: ARCHIV - 11.03.2011, Japan, Miyako: Meterhohe Wellen überfluten einen Deich in der Nähe der Mündung des Hei-Flusses. Vor zehn Jahren am 11.03.2011 verursachten ein Erdbeben und ein Tsunami einen Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima. (zu dpa: «Was ist eigentlich ein Tsunami?») Foto: Aflo / Mainichi Newspaper/AFLO/EPA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Meterhohe Wellen überfluten am 11. März 2011 einen Deich in der Nähe der Mündung des Hei-Flusses in Japan, Miyako. Am Montag, dem 8. Dezember hat sich vor der Küste Japans sich erneut ein Erdbeben der Stärke 7.6 ereignet. Tsunamis mit meterhohen Wellen sind vorhergesagt.

Aflo/Mainichi Newspaper/AFLO/EPA/dpa

Am 8. Dezember 2025 hat ein starkes Erdbeben der Stärke 7,6 den Norden Japans (Insel Honshu) erschüttert. Die Behörden haben eine Warnung vor Tsunamis herausgegeben.

Erdbeben in Japan heute am 8.12.2025

Das Beben ereignete sich laut japanischem Wetteramt (JMA) gegen 23.15 Uhr Ortszeit vor der Küste, Erschütterungen waren bis Tokio messbar. Kurz danach wurde eine Tsunami-Warnung für die Ostküste Japans und den Süden von Hokkaido herausgegeben, erwartet werden Wellen bis zu drei Metern. Etwa 20 Minuten später folgte ein weiteres Beben in der Region mit Stärke 5,6.

Tsunami: Aktuelle Warnung und Karte

Aufgrund der Gefahr durch Tsunamis müssen Personen in betroffenen Gebieten laut dem japanischen Wetteramt JMA umgehend in höhere, sichere Bereiche flüchten. Für die aktuellen Warngebiete werden Wellenhöhen von bis zu 3 Metern genannt: An der zentralen Pazifikküste Hokkaidos nähern sich die Wellen demnach sehr schnell, an der Pazifikküste von Aomori sowie in Iwate könnten die Wellen möglicherweise bereits eingetroffen sein. Darüber hinaus wird vor Tsunamis in zahlreichen weiteren Präfekturen gewarnt. Eine Karte mit den betroffenen Gebieten und Prognosen zum Eintreffen der Wellen gibt es hier.