Üstra-Streik in Hannover
: Welche Linien fahren - und welche nicht?

In Hannover kommt es am 20. und 21. April 2026 zu massiven Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Fahrgäste müssen sich auf weitreichende Ausfälle bei Bussen und Bahnen einstellen.
Von
David Hahn
Hannover
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Warnstreik im Nahverkehr - Hannover: ARCHIV - 14.03.2023, Niedersachsen, Hannover: Stadtbahnen der hannoverschen Verkehrsbetriebe Üstra stehen auf dem Betriebshof Glocksee - auf einem Schild ist der Schriftzug «Heute Warnstreik» zu lesen. (Aufnahme mit Fisheye-Objektiv) (zu dpa: «Busse und Bahnen fahren Montag und Dienstag nicht») Foto: Moritz Frankenberg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Stadtbahnen der hannoverschen Verkehrsbetriebe Üstra stehen auf dem Betriebshof Glocksee - auf einem Schild ist der Schriftzug «Heute Warnstreik» zu lesen.

Moritz Frankenberg/dpa

Die Gewerkschaft ver.di hat für den 20. und 21. April ganztägige Warnstreiks im Nahverkehr angekündigt. Betroffen ist unter anderem der Betrieb der ÜSTRA, am zweiten Tag zusätzlich auch Verbindungen von regiobus.

Streik in Hannover: Üstra am Montag und Dienstag betroffen

Am Montag, den 20. April, sowie am Dienstag, den 21. April 2026, stehen die Fahrzeuge der ÜSTRA still. Von Betriebsbeginn gegen 3 Uhr morgens bis zum regulären Betriebsschluss fahren keine Stadtbahnen und keine ÜSTRA-Busse. Davon betroffen ist praktisch das gesamte Netz: Sämtliche Stadtbahnlinien (1 bis 13 sowie 17) sowie zahlreiche Buslinien fallen ersatzlos aus. Alle betroffenen Linien im Überblick:

  • Stadtbahnlinien 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 17
  • Buslinien 100/200, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 133, 134, 135, 136, 137, 253, 254, 330, 340/341, 345, 346, 347, 348, 363, 371, 372, 373, 390, 420, 450, 470, 480, 581, 610/611, 616, 631, 800

Zusätzliche Ausfälle bei regiobus am 21.04.2026

Während am Montag die regiobus-Linien im Umland noch planmäßig verkehren, weitet sich der Streik am Dienstag deutlich aus. Am 21. April werden auch die regiobus-Verbindungen bestreikt, einschließlich des Schülerverkehrs.

S-Bahn- und Regionalbahnlinien sind nicht betroffen und verkehren regulär. Auch das On-Demand-Angebot sprinti sowie das Leihradsystem sprintRad stehen weiterhin zur Verfügung.

Fahrgäste werden dringend gebeten, auf diese Alternativen auszuweichen und sich vor Fahrtantritt über aktuelle Verbindungen zu informieren.