Umherirrendes Beuteltier: Känguru-Tragödie am Niederrhein

Ein Polizist blickt auf ein Känguru. Das umherlaufendes Känguru hat in Brüggen am Niederhein einen Einsatz von Polizei, Ordungsamt und Feuerwehr ausgelöst. (zu dpa: «Känguru-Tragödie am Niederrhein»)
Jan Müller/dpa- In Brüggen löste ein umherlaufendes Känguru Einsätze von Polizei, Ordnungsamt und Feuerwehr aus.
- Das Tier wurde auf einer Hauptstraße gesichtet und mehrfach beim Überqueren beobachtet.
- Auf dem Gelände einer Biogasanlage fing man es mit einem Netz – Ziel war ein Tierpark.
- Beim Transport hechelte das Känguru stark und starb innerhalb weniger Sekunden.
- Der Besitzer ist unbekannt, ein Chip war nicht vorhanden. Ermittlungen laufen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kein Happy End für ein umherirrendes Beuteltier am Niederrhein: Ein ausgebüxtes Känguru ist in der Gemeinde Brüggen westlich von Mönchengladbach wieder eingefangen worden. Sein Zustand verschlechterte sich dann jedoch rapide: Als es in einen Tierpark gebracht werden sollte, starb es.
Das Tier - der Größe nach zu urteilen ein Wallaby - war nach Polizeiangaben zunächst auf einer Hauptstraße gesichtet worden. Nach Angaben eines Gemeindesprechers überquerte es mehrmals die Straße und musste eingefangen werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
Tier mit Netz eingefangen
Das Känguru sei schließlich auf dem umzäunten Gelände einer Biogasanlage mit einem Netz eingefangen worden, erklärte der Sprecher. Ziel sei es gewesen, das Beuteltier in einen nahegelegenen Tierpark zu bringen, um es dort artgerecht zu versorgen.
Beim anschließenden Transport sei jedoch festgestellt worden, dass das Känguru schwer hechelte. Innerhalb weniger Sekunden sei es gestorben, schilderte der Gemeindesprecher weiter.
Besitzer unbekannt
Wem das Tier gehörte, ist noch unbekannt. Die Ermittlungen zum Besitzer dauern an. Das Känguru war nach Angaben des Gemeindesprechers nicht mit einem Chip versehen. Deshalb lägen keine Daten vor.