Unwetter auf Gran Canaria: Gewitter, Überschwemmungen und extreme Regenfälle

Unwetter auf Gran Canaria: Gewitter, Überschwemmungen und extreme Regenfälle. Menschen mussten Häuser verlassen und Straßen sind überflutet. Das sollten Urlauber jetzt wissen. Auf dem Foto: verschlammte Straßen nach einem Unwetter auf Gran Canairia im Jahre 2015.
Elvira Urquijo A./dpa- Heftige Regenfälle und Erdrutsche verursachen massive Schäden auf Gran Canaria am 04. März.
- Über 700.000 Liter Wasser fluten Telde; keine Verletzten gemeldet.
- Alarmstufe für mehrere Orte verhängt, Bevölkerung soll zuhause bleiben.
- Karnevalsveranstaltungen auf Teneriffa teils abgesagt, Flugverkehr beeinträchtigt.
- Kaltfront verursacht ungewöhnlich starken Regen, Warnungen vor weiteren Niederschlägen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein schweres Unwetter mit intensiven Regenfällen hat am Montag auf Gran Canaria zu erheblichen Überschwemmungen geführt. Die Wassermassen verursachten beträchtliche Schäden. Bisher wurden keine Personenschäden gemeldet.
Ausgelöst durch eine Kaltfront über den Kanarischen Inseln, zog am Montagmorgen (04. März) ein starkes Unwetter auf. Besonders betroffen war die Urlaubsinsel Gran Canaria, wo Regen, Hagel und Gewitter eine erhebliche Zerstörung hinterließen.
Unwetter auf Gran Canaria: Gewitter und Überschwemmungen
Besonders schwer getroffen wurde die Stadt Telde. Dort führte zudem der Bruch eines Wasserreservoirs zur Freisetzung von etwa 700.000 Litern Wasser, wodurch mehrere Fahrzeuge ins Meer gespült wurden. Rettungskräfte mussten Personen aus ihren überfluteten Fahrzeugen in Sicherheit bringen. Glücklicherweise gibt es keine Berichte über Verletzte.
Im Folgenden ein Eindruck von Beiträgen auf X (ehemals Twitter) zum Unwetter in Gran Canaria:
Behörden verhängen Alarmstufe auf den Kanarischen Inseln
Die Behörden reagierten rasch auf die extreme Wetterlage. Die Generaldirektion für Notfälle der kanarischen Regierung verhängte ab 14:15 Uhr eine Alarmstufe für mehrere Orte auf Gran Canaria, darunter Arucas, Teror, Las Palmas de Gran Canaria, Santa Brígida, Valsequillo und Telde. Die Bevölkerung wurde angewiesen, in ihren Häusern zu bleiben und unnötige Fahrten zu vermeiden.
Darüber hinaus wurde für die Bergregionen von Teneriffa, Gran Canaria und La Palma vor Schnee und Glätte gewarnt. Rettungsdienste blieben in höchster Alarmbereitschaft, um auf mögliche Notfälle zu reagieren.
Karneval auf den Kanaren: Tourismus hart getroffen
Das Unwetter ereignete sich während der Karnevalszeit, einer wichtigen touristischen Phase auf den Kanarischen Inseln. In Santa Cruz de Tenerife mussten einige Karnevalsveranstaltungen aufgrund der Wetterlage abgesagt werden. Der Zugang zum Teide-Nationalpark wurde wegen Schneefalls gesperrt und die Behörden rieten der Bevölkerung, nicht notwendige Reisen zu vermeiden.
Die extremen Wetterverhältnisse führten auch zu Flugverspätungen und -ausfällen. Die Fluggesellschaft Binter warnte über soziale Medien vor möglichen Störungen des Flugverkehrs auf Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote.
Wetterdienste warnten vor weiteren Niederschlägen und möglichen Gewittern in den nächsten Stunden.