Unwetter in Valencia (30.9.): Regnet es weiter? Das sind die Wetterprognosen für Spanien

Nach massivem Starkregen in Spanien war auch die Schlucht von La Saleta in Aldaia überflutet, auch Valencia und Castellón sind massiv betroffen. Regnet es weiter? So sehen die Wetterprognosen für Spanien aus.
Rober Solsona/dpaKnapp ein Jahr nach der verheerenden Flutkatastrophe mit 236 Toten steht die spanische Stadt Valencia erneut unter Wasser. Auch weitere Städte sind betroffen. Die spanische Wetterbehörde Aemet warnte vor „außergewöhnlicher Gefahr“ durch sintflutartige Regenfälle. Wie sehen die Wetterprognosen für die kommenden Tage aus? Regnet es weiter?
Wetterprognose für die Region Valencia
Die spanische Wetterbehörde AEMET prognostiziert für den heutigen Tag (30.9.2025) weitere Regenfälle, die sich allerdings in den Mittagsstunden in eher leichten Regen wandeln sollen. Für die kommenden Tage sind laut AEMET keine Niederschläge in Sicht. Die Temperaturen sollen bis 24 Grad steigen. Wetterwarnungen gibt es für die Region Valencia für die kommenden Tage nicht.
Unwetter in Valencia: Nahverkehr zusammengebrochen
In Valencia blieben am Montag (29.9.) alle Schulen, Universitäten, Parks, Bibliotheken und Friedhöfe geschlossen. Auch in Tarragona und Castellón galt die höchste Warnstufe. Das Es-Alert-System löste Handywarnungen aus. Der Nahverkehr brach teilweise zusammen. Die Metrovalencia stellte auf den Samstagsfahrplan um, einzelne Abschnitte wie Santa Rita–Llíria mussten gesperrt werden. Busse ersetzten zeitweise die U-Bahnen.
Das Unwetter traf auch Aragón. In Saragossa führten extreme Regenmengen zu Überschwemmungen. Die Krankenhäuser Royo Villanova und Miguel meldeten schwere Wasserschäden. Die Behörden schickten Brigaden und Löschfahrzeuge in das betroffene Gebiet Cuarte de Huerva.
Flutkatastrophe traf Valencia bereits im Oktober 2024
Die Flut von Oktober 2024 gilt als schwerste Naturkatastrophe Spaniens seit Jahrzehnten. Sie kostete in Valencia und Umgebung mehr als 230 Menschen das Leben. Viele Betroffene protestieren seither gegen unzureichende Warnungen und das Krisenmanagement. Die Regierung in Madrid und die Regionalregierung schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu. Währenddessen steht die spanische Metropole erneut unter Wasser.
