Vatikan: Papst Franziskus nicht mehr in unmittelbarer Gefahr

Seit über drei Wochen wird der Pontifex in einer Klinik stationär behandelt. Die aktuellen Infos zu seiner Gesundheit gibt es hier im Überblick.
Ana Brigida/AP/dpaPapst Leo XIII. ist der älteste Papst der Geschichte und verstarb 1903 im Alter von 93 Jahren. Papst Franziskus ist mit 88 Jahren aktuell der zweitälteste Papst. In den letzten Monaten verschlechterte sich sein Gesundheitszustand. Aufgrund einer schweren Erkrankung wird er derzeit im römischen Gemelli-Krankenhaus behandelt. Während seines Aufenthalts erlitt er bereits vier schwere Anfälle von Atemnot und musste zeitweise künstlich beatmet werden. Wie geht es ihm heute?
Vatikan: Wie geht es Papst Franziskus aktuell?
Papst Franziskus hat eine weitere ruhige Nacht im Krankenhaus verbracht, teilte der Vatikan mit. Nach mehr als drei Wochen in der Gemelli-Klinik sehen die Ärzte keine unmittelbare Gefahr mehr für den 88-Jährigen. Dennoch muss er wegen seiner Lungenentzündung weiter stationär behandelt werden. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am 11. März 2025. Die Mediziner bleiben vorsichtig und halten eine fortgesetzte Therapie im Krankenhaus für notwendig. Ein Entlassungstermin wurde nicht genannt, da die Erkrankung in seinem Alter als besonders riskant gilt.
Welche Krankheit hat Papst Franziskus?
Seit mehr als drei Wochen wird das Kirchenoberhaupt in der römischen Gemelli-Klinik behandelt. Bereits mehrfach kam es zu gesundheitlichen Komplikationen. Anfangs hatte der Vatikan von einer Bronchitis gesprochen. Am Abend des 18. Februar 2025 wurde nach Angaben der dpa bekannt, dass der Papst an einer schweren beidseitigen Lungenentzündung mit unterschiedlichen Erregern leide. In der offiziellen Erklärung des Heiligen Stuhls hieß es weiter: „Alle bisher durchgeführten Untersuchungen deuten auf ein komplexes Krankheitsbild hin, das einen entsprechenden Krankenhausaufenthalt erfordert.“ Erschwerend kommt dabei hinzu, dass dem Papst schon seit jungen Jahren ein Teil des rechten Lungenflügels fehlt. Mit einer beginnenden Niereninsuffizienz verschlechterte sich sein Gesundheitszustand zeitweilig. In den letzten Tagen ist den Ärzten und dem Vatikan zufolge wieder eine Besserung in Sicht.
