Vornamen von früher
: Hast du einen 60er-Jahre-Namen?

Das waren die Top-Favoriten unter den Vornamen in den 1960er Jahren. Ist dein Name dabei?
Von
Lisa Klopp-Jaber
Berlin
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ARCHIV - Ein kleines Mädchen mit Puppe betrachtet im Feburar 1961 in Fürth den «Solo-Boy», ein kleines Transistorradio, das vom Format her kleiner als eine Schachtel Zigaretten und damit das kleinste Radio seiner Zeit war. Hergestellt wurde der «Solo-Boy» von der Firma Grundig. Foto: Karl Schnörrer/dpa (zu dpa «Als Musik tragbar wurde: Das Transistorradio wird 60» vom 16.10.2014) +++ dpa-Bildfunk +++

Das waren die beliebtesten Namen aus den 60ern.

Karl Schnörrer/dpa

In den Sechzigerjahren wurden die Babyboomer (bis 1964) und die Generation X (ab 1965) geboren. Die Generationen von damals erkennt man oft an ihren Vornamen. Was die beliebtesten Vornamen für Jungen und Mädchen aus den 1960er Jahren waren und was sie bedeuten. Hast auch du einen 60er-Jahre-Namen?

Das waren die Top-Favoriten unter den Vornamen in den 60er Jahren

Die Seite baby-vornamen.de hat eine Hitliste der beliebtesten Vornamen aus den Sechzigerjahren angelegt. Demzufolge waren die folgenden Namen die Nummer 1 für Mädchen und Jungen.

  • 1960: Thomas und Sabine
  • 1961: Thomas und Sabine
  • 1962: Thomas und Susanne
  • 1963: Thomas und Sabine
  • 1964: Thomas und Sabine
  • 1965: Thomas und Sabine
  • 1966: Thomas und Sabine
  • 1967: Thomas und Claudia
  • 1968: Stefan und Claudia
  • 1969: Thomas und Claudia

Die beliebtesten Mädchennamen aus den Sechzigerjahren

Das sind die beliebtesten weiblichen Vornamen aus den 1960er Jahren.

Sabine

Die Nummer 1 unter den beliebtesten Mädchennamen aus den 60er Jahren ist Sabine. Von 1960 bis 1969 war dieser Name sechs Jahre lang der meistvergebene Name in Deutschland. Sabine ist lateinisch und bedeutet „die Sabinerin“ (nach einer mittelitalienischen Gegend).

Claudia

Ende der 60er, von 1967 bis 1969, war Claudia der beliebteste Vorname für Mädchen. Claudia ist die weibliche Form von Claudius und bedeutet „verschlossen“ oder „lahm“.

Susanne

Susanne, hebräisch für „die Lilie“, war 1962 die erste Wahl unter den Babynamen für Mädchen.

Martina

Die weibliche Form von Martin, Martina, war ebenfalls unter den Namensklassikern der 60er. Wer Martina heißt, wurde nach dem Kriegsgott Mars benannt.

Kerstin

Ein weiterer Favorit unter den Mädchennamen aus den 1960er Jahren ist Kerstin. Der Name ist nordisch sowie niederdeutsch und bedeutet „Anhängerin Christi“ und „Gesalbte“.

Petra

Jeder von uns kennt eine Petra aus den 60ern, oder? Der Name ist griechisch und lateinisch. Als weibliche Form von Peter bedeutet Petra „Stein“ oder „Fels“.

Andrea

Andrea, „die Tapfere“, ist die weibliche Form von Andreas. Der griechische Name war, laut beliebte-vornamen.de, sehr beliebt bei den Eltern, die in den 60ern einen Namen für ihr Baby suchten.

Birgit

Auch ein schwedischer und keltischer Name ist unter den Namensfavoriten der 60er Jahre: Birgit. Der Name bedeutet „die Erhabene“ und „die Hohe“.

Ute

Die Sechzigerjahre waren eine Hochzeit für den altdeutschen Namen Ute, der „Besitz“ bedeutet.

Katrin

Natürlich ist auch Katrin unter den Favoriten aus den 1960er Jahren. Der Name ist griechisch sowie schwedisch und bedeutet „sauber“ und „rein“.

Anja

Der russische Name Anja bedeutet „die Anmutige“ und befindet sich ebenfalls auf der Top-Liste der Namen aus den 60ern.

Silke

„Blind“ ist die Bedeutung für den niederdeutschen Namen Silke. Der Name Silke ist unter den beliebtesten Vornamen aus der DDR und wurde besonders in den 60ern in Deutschland an Babys vergeben.

Heike

Heike ist ein deutscher Name und trägt die Bedeutung „Hain“, „Areal“ oder „Einfriedung“. Bei den Babyboomern und der Generation X gibt es sehr viele Heikes.

Bettina

Ebenfalls deutsch ist der Name Bettina. Bettina ist eine Verniedlichung von Elisabeth und bedeutet „mein Gott ist Fülle“ und „die Gott verehrt“.

Gabriele

Ein weiterer sehr beliebter Name unter den Mädchen, die in den 60ern geboren wurden, ist Gabriele. Das ist die weibliche Form von Gabriel und bedeutet „Gott ist stark“.

Die beliebtesten Jungennamen aus den 60ern

Die folgenden Namen waren die Favoriten unter den Namen für neugeborene Jungen in den Sechzigerjahren in Deutschland.

Thomas

Das ganze Jahrzehnt hielt sich der Name Thomas an erster Stelle der beliebtesten Vornamen der 60er Jahre – außer 1968, da war es Stefan auf der Nummer 1. Thomas ist ein aramäischer Name, welcher „der Zwilling“ bedeutet.

Klaus

Es gibt verschiedene Theorien zu dem Namen Klaus. Die eine besagt, Klaus stamme von dem Namen Nikolaus ab. Die andere sagt, er sei die eingedeutschte Form von Claudius. Wie dem auch sei: Klaus war in den Sechzigerjahren ein absoluter Favorit unter den Namen für Babys.

Ralf

„Der Ratgeber“ oder „der Wolf“, Ralf, ist althochdeutscher Herkunft und eine Kurzform von Radulf. 1960 gehörte Ralf zu den beliebtesten deutschen Vornamen.

Andreas

Genau wie Andrea unter den Mädchen war Andreas unter den Jungen in den 60ern sehr angesagt. Der Name ist griechisch und bedeutet „tapfer“ oder „mannhaft“.

Martin

Wer Martin heißt, wurde nach dem Kriegsgott Mars benannt. Der Name ist lateinisch und wurde von Eltern in den 1960er Jahren sehr gerne für ihre Söhne gewählt.

Stefan

Im Jahr 1968 war Stefan der beliebteste deutsche Vorname, den Eltern ihren Jungen gaben. Der Name ist griechisch und bedeutet „die Krone“ oder „der Kranz“.

Jens

Jens ist ein dänischer und friesischer Name, welcher „der Herr ist gnädig“ bedeutet. Jeder von uns kennt doch einen Jens aus der Boomer- und X-Generation, oder?

Dirk

Ein weiterer Klassiker unter den Namensfavoriten der 60er ist Dirk. Der Name ist niederdeutsch und bedeutet „Reich“, „Herrschaft“ oder „das Volk“.

Torsten

Torsten war nicht nur einer der beliebtesten Namen in der DDR, sondern auch ein absoluter Hit in den Sechzigerjahren. Als nordischer Name heißt er „der Stein“ und kommt von dem Gott Thor.

Peter

Die Jungen wurden von 1960 bis 1969 mit Vorliebe Peter genannt. Der griechische und lateinische Name bedeutet „Stein“/„Fels“.

Michael

Der Trend Michael hat sich jahrzehntelang gehalten, doch seinen Höhepunkt hatte der hebräische Name in den Sechzigerjahren in Deutschland. „Wer ist Gott“ ist die Bedeutung von Michael.

Jörg

Wer Jörg heißt, trägt einen Namensklassiker aus den Sechzigerjahren. Jörg ist eine Kurzform von Georg und wurde bereits im 15. und 16. Jahrhundert als Vorname an Jungen vergeben.

Matthias

Matthias ist ein weiterer beliebter deutscher 60er-Name. Er ist griechisch sowie hebräisch und bedeutet „Gabe des Herren“.

Christian

„Anhänger Christi“ oder „der Gesalbte“ ist die Bedeutung des Namenskrachers Christian, der auch außerhalb der 60er Jahre ein Favorit unter den Vornamen war.

Frank

Der althochdeutsche Name Frank lässt keinen Zweifel an seiner Bedeutung: „der Franke“. Eltern in den 1960er Jahren nannten ihre Söhne sehr gerne Frank.

Diese Liste stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist nicht nach Beliebtheit sortiert.