Wal in der Ostsee aktuell: Im Livestream - Gelingt heute die Rettung von Buckelwal Timmy?

Kann Buckelwal Timmy heute gerettet werden? Eine Helferin befeuchtet den Rücken des Wals mit nassen Tüchern. Der vor etwa einem Monat bei Wismar gestrandete Buckelwal liegt aktuell noch im Flachwasser fest.
Philip Dulian/dpaMit Spannung schauen heute viele Menschen auf die Rettungsaktion des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals. Am Dienstag, 28. April 2026, soll der entscheidende Schritt gelingen. Was ist geplant? Hier gibt es alle Infos im Livestream und im Text.
Wal in der Ostsee - Die Rettungsaktion aktuell im Livestream
Was heute mit Buckelwal Timmy passieren soll
Der Kampf um das Leben des schwer angeschlagenen Buckelwals vor der Ostseeinsel Poel ist in seine entscheidende Phase getreten. Während das Tier nach Angaben aus der Rettungsinitiative gesundheitlich zwischenzeitlich abzubauen schien, erreichte der für den Transport in die Nordsee gedachte Lastkahn am Montag den Ort des Geschehens in der Wismarer Bucht. Am heutigen Dienstag ab 07.00 Uhr wollen die Einsatzkräfte versuchen, den gestrandeten Wal schwimmend ins Innere der Spezialschute zu bugsieren.
Es werde „allerhöchste Zeit“ für eine Rettung, sagte die Tierärztin der privaten Initiative, Kirsten Tönnies, am Montag. Im Tagesverlauf habe der Zustand des Wals zunächst „schlechter“ gewirkt, die Atemzüge seien flacher und die Reaktionen verhaltener gewesen. Später am Montag sei dieser dann nach Auskunft der ihn beobachtenden Experten aber wieder „besonders aktiv“ gewesen, fügte die Veterinärin hinzu.
Die von zwei Unternehmern finanzierte Privatinitiative will den seit Wochen in einer flachen Bucht vor Poel bei Wismar festliegenden etwa zwölf Meter langen Wal mit einem Lastkahn zurück in die Nordsee oder den Atlantik bringen. Es ist ein letzter Rettungsversuch für den von Experten schon aufgegebenen Meeressäuger. Die Behörden dulden den Versuch, viele nicht beteiligte Fachleuten lehnen ihn als sinnlos ab.
Großes Interesse an der Aktion um Wal Timmy
Das Drama um den Wal und den wohl beispiellosen Rettungsversuch wird im In- und Ausland mit großer Anteilnahme verfolgt. Der im Atlantik heimische Säuger irrte seit Anfang März vor der deutschen Ostseeküste umher und strandete mehrfach, zudem verfing er sich in Netzen. Seit vier Wochen liegt er in einem Seitenarm der Wismarer Bucht auf Grund.
