Warnstufe 4 in MV
: Der DWD warnt vor extremem Unwetter an der Küste

Unwetter mit heftigem Dauerregen trifft Mecklenburg-Vorpommern. Es droht Starkregen bis zu 140 l/qm. In diesen Regionen wird es am heftigsten – hier kann es zu Überschwemmungen kommen.
Von
Doreen Matschuk
Schwerin
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Wechselhaftes Wetter an der Ostseeküste: 17.07.2024, Mecklenburg-Vorpommern, Rostock: Dunkle Regenwolken ziehen bei wechselhaftem Wetter über den Warnemünder Strand und den historischen Leuchtturm an der Ostseeküste. Mit Temperaturen um die zwanzig Grad, Wind und kurzen Regenschauern zeigt sich das Sommerwetter in Norddeutschland von seiner eher unfreundlichen Seite. Foto: Jens Büttner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Unwetterwarnung in Mecklenburg-Vorpommern: Der DWD warnt vor Starkregen bis zu 140 l/qm. In diesen Regionen kann es zu Überschwemmungen kommen. (Symbolbild)

Jens Büttner/dpa

Unwetter mit heftigem Dauerregen trifft Mecklenburg-Vorpommern. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Starkregen bis zu 140 Litern pro Quadratmeter. Hier wird es am heftigsten und es kann zu Überflutungen kommen.

Unwetterwarnung in MV: Extreme Regenmengen bis 140 l/qm

Am Montag (21.07.) steigen die Temperaturen zunächst auf 23 bis 26 Grad, an der Küste auf 21 bis 24 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig und dreht im Tagesverlauf von Ost auf West. Ab Nachmittag steigt dann die Unwettergefahr in Mecklenburg-Vorpommern

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt eindringlich vor extrem ergiebigem Dauerregen. Die amtliche Unwetterwarnung gilt von Montag, 21. Juli, 16:00 Uhr bis Dienstag, 22. Juli, 12:00 Uhr.

Starkregen, Gewitter und Windböen: Hier regnet es am stärksten

Besonders betroffen ist der Bereich zwischen Rostock, Stralsund und der Mecklenburgischen Seenplatte. Hier können innerhalb von 24 Stunden Regenmengen von 80 bis 140 Liter pro Quadratmeter fallen.

Während in Ostmecklenburg und Vorpommern verbreitet 50 bis 70 Liter pro Quadratmeter erwartet werden, fällt der Regen in Westmecklenburg deutlich schwächer aus.

Lebensgefahr durch Überflutungen und Erdrutsche

Es drohen großflächige Überflutungen, unpassierbare Straßen, Erdrutsche und hohe Pegelstände. Der DWD warnt ausdrücklich: „Aufenthalt im Freien und Fahrten unbedingt vermeiden.“ Untere Geschosse sollten frühzeitig verlassen und hochgelegene Orte aufgesucht werden. Hochwasserschutzmaßnahmen sollten vorsorglich getroffen werden.

Wetterlage: Hitze vor dem Regen, Abkühlung danach

In der Nacht zum Dienstag kühlt es auf 17 bis 15 Grad ab. Der Regen hält an. Auch am Dienstag (22.07.) bleibt es vor allem an der Küste regnerisch. Lokal ist weiter mit Starkregen bis 20 l/qm zu rechnen, sowie mit Windböen bis 60 km/h (Bft 7) und kleinkörnigem Hagel.

Der extrem ergiebige Dauerregen zieht erst in der zweiten Tageshälfte langsam ab. Im Binnenland wird es wechselhaft mit Schauern und vereinzelten Gewittern. Die Höchstwerte liegen zwischen 20 und 23 Grad, begleitet von mäßigem bis frischem Südwest- bis Westwind.