Warnung an deutsche Touristen: Angriffe zwischen Thailand und Kambodscha mit zahlreichen Toten

Thailand und Kambodscha streiten um die Grenze an dem Ta Kwai Tempel.
Rungroj Yongrit/dpaBei schweren Gefechten am 24. Juli 2025 in der Grenzregion zwischen Thailand und Kambodscha wurden laut Polizeiangaben mindestens acht thailändische Zivilisten getötet und zahlreiche weitere verletzt. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur. Nun reagiert das Auswärtige Amt mit einer neuen Warnung an Deutsche in Thailand und Kambodscha.
Neue dringende Warnung an Deutsche in Thailand und Kambodscha
Das Auswärtige Amt warnt Deutsche in Thailand und Kambodscha am 24. Juli 2025 davor, das Grenzgebiet Thailand–Kambodscha zu besuchen. Von Reisen in die Provinz Preah Vihear in Kambodscha sowie in die thailändischen Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla (Bezirke Chana, Na Thawi, Thepha und Saba Yoi) im Süden Thailands rät die deutsche Regierung dringend ab. Derzeit komme es im Tempelbezirk Ta Muen Thom in der thailändischen Provinz Surin und in den Provinzen Si Sa Ket und Ubon Ratchathani zu militärischen Auseinandersetzungen mit Toten und Verletzten. Die Lage an der Grenze sei äußerst angespannt und eine weitere Eskalation kann nicht ausgeschlossen werden. Zur eigenen Sicherheit wird dringend davon abgeraten, diese Gebiete zu besuchen.
Das müssen Touristen in Thailand und Kambodscha jetzt beachten (24.07.)
Viele Grenzübergänge zwischen den beiden Länder wurden geschlossen. Das Auswärtige Amt rät Deutschen in Thailand und Kambodscha dazu, sich in den lokalen und internationalen Medien über die aktuelle Lage in dem Grenzgebiet auf beiden Seiten zu informieren und den Anweisungen der Sicherheitskräfte zu folgen. Deutsche sollten sich in Thailand nicht auf Demos oder in der Nähe von großen Menschenansammlungen aufzuhalten.
