Wegen Erdbeben
: Auswärtiges Amt gibt Reisehinweis für diese griechischen Inseln

Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für Griechenland aufgrund von Erdbeben vor den Küsten beliebter Inseln herausgegeben. Das müssen Urlauber wissen.
Von
Nicole Züge
Berlin
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Kreuzfahrtschiff vor Santorini: ARCHIV - Für Kreuzfahrtpassagiere fallen ab diesem Jahr Eintrittsgebühren für sämtliche griechische Inseln an. (zu dpa: «Santorini: Hoffen auf weitgehend normale Sommersaison») Foto: Philipp Laage/dpa-mag - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes dpa-Magazin +++ dpa-Magazin +++

Reisewarnung für Griechenland: Einige griechische Trauminseln sind betroffen. Wie Reisende sich verhalten sollten und ob der Urlaub dennoch stattfinden kann.

Philipp Laage/dpa
  • Erdbeben vor den Küsten griechischer Inseln, besonders Santorini, führen zu Reisewarnung.
  • Erdbebenstärke zwischen 3 und 5,2 auf der Richterskala, Notstand bis 3. April 2025.
  • Urlauber auf Santorini, Amorgos, Anafi und Ios sollten Vorsichtsmaßnahmen treffen.
  • Notfallwarnungen auf Handys aktivieren, sichere Routen wählen.
  • Plattform "mysafetyplan.gov.gr" bietet digitale Karte sicherer Orte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Postkartenidylle auf den griechischen Inseln wird derzeit durch eine aktuelle Reisewarnung im wahrsten Sinne des Wortes erschüttert, denn seit Jahresbeginn gab es immer wieder Seebeben. Wo jetzt der Katastrophenfall gilt und ob der Urlaub in Griechenland derzeit sicher ist. Das müssen Reisende wissen.

Update vom 15. Mai 2025: Das Auswärtige Amt hat nach dem Erdbeben auf Kreta seine Reisehinweise für Griechenland aktualisiert. Was Reisende wissen müssen.

Reisewarnung wegen Erdbeben für Griechenland: Diese Inseln sind betroffen

Anfang Februar 2025 gab es auf und vor der griechischen Trauminsel Santorini kontinuierliche Erd- und Seebeben. Die Stärke der Beben schwankte laut dem Auswärtigen Amt zwischen 3 und 5,2 auf der Richterskala. Auch wenn die seismologische Aktivität auf der Kykladeninsel sich derzeit nur noch auf einem niedrigen Niveau bewegt, rechnen die griechischen Behörden mit weiteren Erdbeben und erneuern die Reisewarnung für die griechische Insel Santorini aktuell.

Die griechischen Behörden haben bis einschließlich 3. April 2025 den Notstand ausgerufen bzw. verlängert. Dieser wird laut der griechischen Katastrophenschutzbehörde voraussichtlich auch für die Inseln Amorgos, Anafi und Ios verlängert. Dies bedeute aber nicht, dass es derzeit akute Gefahren gäbe, so das Auswärtige Amt weiter, sondern sei vielmehr eine Vorsorgemaßnahme und helfe den griechischen Behörden bei der Koordination im Rahmen der Erdbebenvorsorge.

Griechenland Urlaub: Wie sollen Reisende sich nun verhalten?

Wer einen Griechenland Urlaub auf einer der o.g. Inseln gebucht hat, kann also die Reise antreten. Touristen sollten aber vorsorglich folgende Dinge tun, um sich nicht in Gefahr zu bringen:

  • steile Abhänge meiden (Gefahr von Erdrutschen) und möglichst auch große Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen meiden und keine verlassenen Gebäude betreten;
  • Anfahrten und Aufenthalte in den Häfen von Ammoudi, Armeni, Korfou und dem Alten Hafen von Fira vermeiden;
  • im Zweifel eine Powerbank mitnehmen, damit man das Handy möglichst lange in Betrieb halten kann;
  • sichere Routen wählen und ufernahe Küstengebiete sofort verlassen, wenn seismische Aktivitäten vorhergesagt werden oder auftreten, da die Gefahr von Überschwemmungen besteht.

Reisewarnung für Griechenland: Notfallwarnungen aktivieren

Das Auswärtige Amt empfiehlt dringend, die Notfallbenachrichtigungen (Cell Broadcast) auf dem Handy zu aktivieren. Wer ein iPhone besitzt, kann die Warnungen so anschalten: Über die Einstellungen den Unterpunkt „Mitteilungen“ auswählen und dann ganz unten die „Testwarnungen“ aktivieren. Auch bei Android lassen sich die Warnungen aktivieren. Dafür navigiert man in den Einstellungen zum Punkt „Sicherheit und Notfälle“. Dort können die „Katastrophenwarnungen“ angeschaltet werden.

Die digitale Plattform „mysafetyplan.gov.gr“ bietet (in griechischer Sprache) eine „digitale Karte sicherer Orte“, die in Echtzeit Informationen zu den von Katastrophenschutz, Kommunen und Regionen bereitgestellten Notunterkünften bietet.