Weihnachtsplätzchen
: Dieses Gebäck essen wir am liebsten

Weihnachtsplätzchen gehören für viele zur Weihnachtszeit dazu. Man kann sie entweder selbst backen oder im Laden kaufen. Welche sind besonders beliebt?
Von
Lea Lange
Berlin
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Frau isst einen Keks: ILLUSTRATION - Weihnachtsplätzchen müssen sein, das ist klar. Wer sie ständig zwischendurch nascht, muss allerdings mit Heißhunger rechnen.  (zu dpa: «7 Strategien: So schlemmen wir gesünder in der Adventszeit») Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Doch welche Plätzchen sind in Deutschland eigentlich am bekanntesten?

Christin Klose/dpa

Es ist bei vielen Menschen Tradition während der Vorweihnachtszeit zusammen mit den Eltern, Freunden, Großeltern oder dem Partner Plätzchen zu backen. Über die Zeit haben sich einige Rezepte angesammelt, die viele Möglichkeiten bieten. Doch welche gehören zu den Bekanntesten? Wir haben hier einige für euch zusammengesammelt:

Die Butterplätzchen

Sicher dürften vielen, die klassischen Butterplätzchen ein Begriff sein. Und damit sind nicht die Kekse von Leibniz gemeint. Sie gehören zu den Sorten, die am bekanntesten sind. Sie gibt es vom Rentier bis hin zum Herz. Mit Lebensmittelfarbe steht es dem Bäcker frei, sie nach Lust und Laune zu verzieren. Da dürfen auch die Toppings wie Streusel, oder Zuckerkugeln nicht fehlen. Wer es gerne einfach hat, muss den Keks selbstverständlich nicht verzieren.

Auf einfachbacken.de findet ihr das Rezept zu den Butterplätzchen.

Vanillekipferl

Bei den bekanntesten Weihnachtsplätzchen dürfen die Vanillekipferl natürlich nicht fehlen. Mit ihrem halbmondförmigen Aussehen, sind sie von den anderen Sorten gut zu erkennen. Sie wurden vermutlich im deutsch-österreichisch–böhmischen Reich erfunden und es gibt heute unterschiedliche Rezepte von diesem Weihnachtsgebäck. Beispielsweise können noch Haselnüsse oder Mandeln beigemischt werden. Auch ist das Vanillearomakein Muss, sondern kann auch nach Zitrone, Orange oder Zimt schmecken.

Auf einfachbacken.de findet ihr das Rezept zu den Vanillekipferln.

Zimtsterne

Der Weihnachtszauber macht auch bei den Zimtsternen kein Halt. Sie wurden vermutlich im 16. Jahrhundert erfunden und enthalten, wie der Name schon sagt, aus Zimt. Je nach Rezept können noch weitere Zutaten wie Mandeln oder Haselnüsse beigefügt werden. Seit dem 11. Dezember 2020 gibt es sogar den Tag des Zimtsterns.

Auf einfachbacken.de findet ihr das Rezept zu den Zimtsternen.

Spitzbuben

Ursprünglich kommen die Spitzbuben aus dem süddeutschen Raum und werden auch "Linzer Plätzchen" oder „Hildabrötchen“ genannt. Die Hildabrötchen sind durch den roten Marmeladenklecks in der Mitte unverkennbar und gehören definitiv auf den Weihnachtskeks–Teller. Meist wird Himbeermarmelade verwendet, doch die Bäcker sind auch hier völlig frei. Beispielsweise eignet sich auch Aprikosenmarmelade oder Johannisbeergelee.

Auf einfachbacken.de findet ihr das Rezept zu den Spitzbuben.

Kokosmakronen

Das Grundrezept der Kokosmakronen finden zum Ende des 19. Jahrhunderts in deutschen Büchern ihre erste Erwähnung. Das ursprüngliche Rezept der Makronen und entstand vermutlich in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Wie der Name bereits vermuten lässt, werden die Plätzchen mit Kokosraspeln zubereitet. Sie gehören für alle Kokosliebhaber zu den beliebten Plätzchen, die jährlich in der Weihnachtsbäckerei kreiert werden.

Auf einfachbacken.de findet ihr das Rezept zu den Kokosmakronen.