Wetter in Brandenburg und Berlin: Jetzt donnert Ex-Hurrikan „Erin“ ins Land

Das Wetter in Berlin und Brandenburg zeigt sich noch einmal kurz sommerlich, bis der Ex-Hurrikan Erin ankommt...
Ralf Hirschberger/dpaDie letzten Nächte in Berlin und Brandenburg waren für Ende August ausgesprochen kühl, das ändert sich jetzt mit der Ankunft von Ex-Hurrikan „Erin“. Der sorgt allerdings auch dafür, dass nach dem kurzen Comeback des Sommerwetters das dicke, regnerische Ende bevorsteht. Ein Blick auf die Wetterkarte verrät, wann es in Ihrer Region Unwetter geben kann.
Kurzes Sommer-Comeback in Berlin und Brandenburg
Der Hurrikan „Erin“ wird aktuell vom Jetstream Richtung Europa getrieben und hat Restwärme im Gepäck. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet, liegen auch Berlin und Brandenburg im Wirkungsbereich des „Erin-Wetterwechsels“. Am Dienstag (26. August) gelangen letzte Ausläufer eines Hochs aus Richtung Südeuropa ins Land (Höchstwerte zwischen 21 und 25 Grad), danach bringt der ehemalige Hurrikan, der sich dann zu einem Orkan entwickelt haben wird, feuchtwarme Luft nach Brandenburg und Berlin, wie die folgende Animation zeigt:
Tipp zum Verwenden der Karte: Tippen auf das Dreieck links unten startet die Animation. Sie können in die Karte hineinzoomen.
Wetteraussichten für Mittwoch (27. August)
In der Nacht zu Mittwoch setzt bereits wechselnde Bewölkung ein, die sich auch tagsüber hält. Ab dem Nachmittag sind vielerorts lokale Regenschauer oder Gewitter möglich, dabei kann es lokal auch zu Sturmböen um 70 km/h (Bft 8) sowie Starkregen um 20 mm/h kommen. Die Temperaturen klettern auf 26 bis 29 Grad.
So wird das Wetter am Donnerstag und Freitag (28./29. August)
In der Nacht zum Donnerstag gibt es laut DWD vorerst eine geringe Schauer- und Gewitterneigung. Tagsüber huschen dann die Ausläufer des Ex-Hurrikans über Brandenburg: mit wiederholten Regenschauern und Gewittern bei Höchstwerten zwischen 23 und 26 Grad, wird es zunehmend ungemütlich. Am Donnerstag sind erste Niederschlagsspitzen drin: Bis zu 12 Liter Regen pro Quadratmeter können es werden.
In der Nacht zum Freitag ziehen die Schauer und Gewitter zunächst Richtung Osten weiter, kommen dann jedoch wieder zurück und sorgen auch kurz vor dem Wochenende weiterhin für einzelne Schauer und Gewitter. Regenspitzen sind möglich (bis zu 20 Liter pro qm), allerdings kann es auch deutlich weniger Niederschlag geben.
