Wetterprognose 2025
: Hitzewelle mit extremen Temperaturen – so heiß wird der Sommer!

Im Sommer 2025 wird es heiß! Eine Hitzewelle bahnt sich an. Doch ist auch mal Regen in Sicht oder bleibt es so trocken? Die Wetterprognosen für die nächsten Monate.
Von
Doreen Matschuk
Berlin
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Sommerwetter in Bayern: ARCHIV - 21.07.2024, Bayern, Heinersdorf: Eine Sonnenblume reckt ihre Blüte der Sonne entgegen. (zu dpa: «Subtropische Meeresluft bringt Hitze zurück nach Bayern») Foto: Pia Bayer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Hitzewelle im Sommer 2025: Es wird heiß mit extremen Temperaturen. Doch bleibt es auch weiterhin so trocken? Die Wetterprognose für die nächsten Monate. (Symbolbild)

Pia Bayer/dpa

Die Wettermodelle für den Sommer 2025 laufen auf Hochtouren und sorgen schon jetzt für hitzige Diskussionen unter Meteorologen. Wird es wieder eine Hitzewelle geben mit Dürregefahr? Oder dominieren heftige Unwetter mit Starkregen, Gewittern und Überschwemmungen das Wettergeschehen? Das sind die aktuellen Langfristprognosen.

Wetterchaos: Regen extrem ungleich verteilt

Seit Monaten herrscht in Europa ein ungewöhnliches Wettergeschehen. Während Hamburg gerade einmal rund 50 Liter Regen verzeichnete, fiel im Südwesten Europas – etwa in Spanien und Portugal – stellenweise mehr als das Achtfache. Verantwortlich dafür ist eine hartnäckige „High-over-low“-Wetterlage, bei der sich Hochdruckgebiete über Mitteleuropa festsetzen, während südlich davon Tiefdruckgebiete für Regen sorgen. Eine grundlegende Änderung dieses Musters ist derzeit nicht absehbar.

Niklas Weise, Meteorologe von WetterOnline, resüimert: „Seit Anfang Februar stellt sich mit wenigen Ausnahmen immer wieder die gleiche Wetterlage ein. Von Spanien über Italien bis zum Balkan regnen sich Tiefs ab, während bei uns hoher Luftdruck Trockenheit und Sonne satt bringt“

Sommer 2025: Wetterprognosen zeigen klare Tendenz zur Hitze

Nach zwei ungewöhnlich nassen Sommern bleibt es in diesem Jahr bislang vor allem nördlich der Mittelgebirge extrem trocken. Die Böden beginnen zunehmend auszutrocknen und auch bis Mitte Mai war kaum mit nennenswertem Regen zu verzeichnen. Schon jetzt ist die Trockenheit in manchen Regionen stärker ausgeprägt als im Frühjahr des Dürrejahres 2018. Dennoch könnte sich das Wettergeschehen im weiteren Verlauf der Jahreszeit noch grundlegend ändern.

Die zwei der führenden Langfrist-Wettermodelle, das europäische ECMWF und das amerikanische NOAA-Modell CFS, sind sich in einem Punkt einig: Der Sommer 2025 dürfte erneut überdurchschnittlich warm ausfallen. Es werden Temperaturabweichungen von +0,5 bis +2 Grad erwartet – besonders im Juni und August. Die 40-Grad-Marke könnte somit in Deutschland mehrfach überschritten werden. Bei den Niederschlägen liefern sie jedoch komplett unterschiedliche Vorhersagen.

So heiß waren die Sommer in den vergangenen Jahren.

Regenprognosen widersprüchlich: Trocken oder nass?

Während das europäische Modell von anhaltenden Hochdrucklagen über Mittel- und Osteuropa ausgeht, was eher für einen trockenen Sommer spricht, prognostiziert das amerikanische Modell ein blockierendes Hoch über dem Nordmeer. Dieses Szenario würde dazu führen, dass feuchte Luftmassen mit kräftigem Regen vermehrt über Mitteleuropa ziehen.

Unklare Aussichten für den Sommer 2025

Die Modelle liefern aktuell ein klassisches 50:50-Battle, weshalb eine klare Prognose zum Niederschlag schwierig ist. Der Meteorologe, Martin Puchegger, von wetter.com, tendiert eher zur trockeneren Variante des europäischen Modells. Diese Einschätzung stützt sich unter anderem auf die bereits im Frühjahr beobachtete Trockenheit in weiten Teilen Europas – von Großbritannien über Frankreich bis nach Deutschland.

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Wassermangel: ein Dürresommer mit Folgen

Sollte sich das trockene Szenario durchsetzen, droht Mitteleuropa ein weiterer Sommer mit intensiver Hitze und kaum Regen. Die bereits angespannte Wasserversorgung könnte sich weiter verschärfen – mit ernsten Folgen für Landwirtschaft und Natur. Hitzewellen, vertrocknete Böden und ausbleibender Regen könnten zur Belastungsprobe für Mensch und Umwelt werden.