Windows 10
: Bald Update auf Windows 11 nötig – das muss man jetzt wissen

Windows 10 ist betagt. So betagt, dass 2025 der kostenlose Support ausläuft. Was Verbraucher jetzt zum Windows-10-Aus wissen müssen.
Von
Nicole Züge,
dpa
Frankfurt (Oder)/Cottbus
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Das Logo von Microsoft ist an der Fassade der Microsoft-Deutschland-Zentrale zu sehen. (zu dpa "Cloud-Geschäft treibt Microsoft an") +++ dpa-Bildfunk +++

2025 endet der Support für das Microsoft-Betriebssystem Windows 10. Was man dazu jetzt wissen muss, welche Möglichkeiten bestehen und wie man herausfindet, ob Windows 10 auf dem eigenen Rechner installiert ist. (Symbolbild)

Matthias Balk/dpa
  • Windows 10 Support endet am 14. Oktober 2025; keine Sicherheitsupdates mehr.
  • Nutzer sollten auf Windows 11, Linux oder Mac umsteigen, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden.
  • Eset warnt vor Security-Fiasko; viele Rechner in Deutschland noch mit Windows 10.
  • Kostenpflichtiger Support für Windows 10 wird ab 2025 verfügbar sein.
  • Version des installierten Windows kann über Einstellungen geprüft werden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Computerexperten mahnen einen Umstieg von der betagten Windows-10-Software auf ein zukunftsfähiges PC-Betriebssystem an. Doch in Deutschland laufen nach Angaben des Sicherheitsunternehmens Eset derzeit noch 32 Millionen Rechner mit Windows 10. Was Verbraucherinnen und Verbraucher jetzt zu Windows wissen müssen.

Übersicht zum Support-Aus von Windows 10

  • Bis wann wird Windows 10 unterstützt?
  • Was passiert, wenn der Windows-10-Support ausläuft?
  • Welche Möglichkeiten haben Verbraucherinnen und Verbraucher? Linux, Windows 11 oder MAC?
  • Wie kann ich herausfinden, ob Windows 10 auf meinem PC läuft?

Bis wann wird Windows 10 unterstützt?

Windows 10 wird nur noch bis zum 14. Oktober 2025 kostenlos von Microsoft unterstützt.

Was passiert, wenn der Windows-10-Support ausläuft?

Mit dem Support-Ende liefert Microsoft keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr: Rechner mit Windows 10 werden damit anfälliger für Cyberangriffe, da neue Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden. Nutzer können bei Problemen außerdem keine kostenlose Unterstützung von Microsoft mehr erwarten.

Welche Möglichkeiten gibt es? Linux, Windows 11 oder MAC

„Es ist fünf vor zwölf, um ein Security-Fiasko für das Jahr 2025 zu vermeiden“, sagte IT-Sicherheitsexperte Thorsten Urbanski von Eset der dpa. Er rate allen Anwendern dringend, nicht bis Oktober zu warten, sondern umgehend auf Windows 11 umzusteigen oder ein alternatives Betriebssystem zu wählen, falls das jeweilige Gerät nicht auf das neueste Windows-Betriebssystem aktualisiert werden könne. „Andernfalls setzen sich Nutzer erheblichen Sicherheitsrisiken aus und machen sich anfällig für gefährliche Cyberangriffe und Datenverluste.“

Beim Umstieg auf ein modernes und sicheres System sind die Anwenderinnen und Anwender in Deutschland diesmal vergleichsweise spät dran. Urbanski verwies darauf, dass im Vorfeld des vergleichbaren Support-Endes von Windows 7 im Jahr 2020 ein deutlich höherer Anteil bereits das damals aktuelle Windows 10 installiert hatte. Eset verzeichnet aber auch heute noch über eine Million „Windows-Dinosaurier“, die mit den komplett veralteten und unsicheren Windows-Versionen 8.1, 8, 7 oder sogar XP laufen.

Das sind Ihre Möglichkeiten:

  • Wechsel auf Windows 11: Microsoft empfiehlt den Wechsel auf Windows 11, sofern die hohen Hardwarevoraussetzungen erfüllt sind. Vor allem in Hinblick auf den Punkt Sicherheit verlangt das System in Zukunft mehr. Die Voraussetzungen für die neue Version von Windows kann man hier einsehen. Wer da nur Bahnhof versteht, kann zudem über das Programm PC Health Check (hier gibt es dazu eine Anleitung direkt von Microsoft) prüfen, ob die Anforderungen für Windows 11 vom eigenen PC erfüllt werden.
  • Möglich ist aber auch ein Umstieg auf das freie Betriebssystem Linux. Dies hat sowohl Vor- als auch Nachteile im direkten Vergleich mit Windows. Ein großes Manko ist sicher, dass viele User sich an die Oberfläche des Windows-Betriebssystems gewöhnt haben und wahrscheinlich sehr viel Neues lernen müssten.
  • Auch die Neuanschaffung eines Computers und damit verbunden der Umstieg auf einen Mac von Apple wären theoretisch möglich. Allerdings gilt auch hier: Die Benutzeroberfläche und viele Anwendungen sind komplett anders. Wer bisher im Microsoft-Universum unterwegs war, wird Zeit brauchen, um sich an Apples Betriebsoberfläche zu gewöhnen.
  • Kostenpflichtiger Windows-10-Support: Microsoft hat angekündigt, dass es nach Ablauf der Frist im Oktober einen erweiterten kostenpflichtigen Support für Windows 10 geben wird. Neu sei, dass auch Privatanwender diesen Service kaufen könnten, sagte Urbanski. „Die Kosten sind jedoch hoch und steigen mit jedem Jahr der Nutzung um das Doppelte.“

Wie kann ich herausfinden, ob Windows 10 auf meinem PC läuft?

Um herauszufinden, welche Version des Windows-Betriebssystems auf dem eigenen Rechner läuft, geht man wie folgt vor:

  • In der Leiste am unteren Bildschirmrand, links neben dem Suchfeld, auf das Fenstersymbol klicken.
  • Dort das Zahnrad auswählen. Dabei handelt es sich um die Windows App „Einstellungen“.
  • In den Einstellungen auf „System“ klicken und ganz nach unten scrollen bis zum Punkt „Info“.
  • Im Punkt „Info“ herunterscrollen bis zum Eintrag „Windows-Spezifikationen“. Dort stehen neben „Edition“ der Name und die Version des aktuell installierten Betriebssystems.
  • Wenn Sie hier „Windows 10“ lesen, sind Sie direkt betroffen und sollten aktiv werden.