zur Entsorgung von Einwegabfällen: Die Theorie klingt gut

Amy Walker
Gerd MarkertJetzt hat sich Umweltministerin Svenja Schulze überlegt: Die Hersteller dieser Umweltsünden sollen zahlen. Klingt nur fair: Wer schon sein Geld mit Einweg–Bechern verdient, soll wenigstens seinen (finanziellen) Beitrag für das Aufräumen leisten. Fragt sich nur, ob das am Ende überhaupt was bringt. Das große Ziel muss es doch sein, den Müll zu reduzieren – egal wie. Eine Öko–Gebühr für Plastikmüllhersteller kann sicher ein Schritt in die richtige Richtung sein, aber nur, wenn dann auch die Hersteller anfangen, weniger Verpackungsmüll herzustellen. Und auch das wird nicht reichen. Die Kommunen können gerne mit dem Geld mehr Mülleimer aufstellen und Aschenbecher einrichten. Aber am Ende muss jeder selbst dran denken: Nehmt den Müll gefälligst wieder mit.
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