MOZ+MOZ+Asylleistungen statt Bürgergeld
: Pünktlicher Wechsel von Ukraine-Geflüchteten „nicht mehr realistisch“

Die Bundesregierung hat beschlossen, dass Ukraine-Geflüchtete künftig nur Asylbewerberleistungen statt Bürgergeld bekommen sollen – eigentlich ab 1. Juli. Doch im Parlament stockt das Gesetzgebungsverfahren. Die Kommunen finden deutliche Worte.
Von
Jacqueline Westermann,
Ellen Hasenkamp
Berlin
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ARCHIV - 22.06.2009, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Eine Mitarbeiterin der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf berät eine Kundin. In den Jobcentern in Nordrhein-Westfalen sind bis Mitte Juni bereits Zehntausende Hartz-IV-Anträge von Geflüchteten aus der Ukraine genehmigt worden. (zu dpa: «Hartz-IV für rund 56 000 Ukraine-Flüchtlinge in NRW») Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Experten befürchten, dass der Wechsel der ukrainischen Geflüchteten vom Bürgergeld in die Asylbewerberleistungen die Arbeitsvermittlung verlangsamen wird. Denn die Jobcenter sind dann nicht mehr zuständig.

Oliver Berg/dpa