MOZ+MOZ+Folgen des Iran-Angriffs
: Warum viele Staaten den Verzicht auf Atomwaffen überdenken werden

Die wohl begrenzte Wirkung der US-Angriffe auf Iran und historische Beispiele wie Libyen oder die Ukraine senden ein fatales Signal aus: Wer Atomwaffen besitzt, bleibt unangetastet.
Kommentar von
Igor Steinle
Berlin
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Friedensnobelpreis - Bekanntgabe: ARCHIV - 23.08.2017, Russland, Moskau: Eine mit Nuklearsprengköpfen bestückbare Interkontinentalrakete vom Typ Topol wird auf einer Rüstungsmesse präsentiert. Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die japanische Organisation Nihon Hidankyo. Die auch als Hibakusha bekannte Organisation wird damit für ihre Bemühungen um eine Welt frei von Atomwaffen geehrt, wie das norwegische Nobelkomitee in Oslo bekanntgab. (zu dpa: «Friedensnobelpreis ehrt Hiroshima- und Nagasaki-Überlebende») Foto: -/YNA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Mit Nuklearsprengköpfen bestückbare Interkontinentalrakete: Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi gab 2003 sein Atomprogramm auf und wurde acht Jahre später vom Westen militärisch entmachtet. Die Ukraine verzichtete 1994 auf Atomwaffen – der Ausgang ist bekannt.

-/YNA/dpa