MOZ+MOZ+Grenzen der Diplomatie
: Wenn der Iran den Wohlwollenden auf der Nase herumtanzt

Jahre der Diplomatie und Geduld durch die Europäer haben den Iran nicht davon abgebracht, weiter Uran anzureichern und die internationalen Atominspektoren zu düpieren. Nun haben andere die Initiative ergriffen. Und Europa kann wieder einmal nur zuschauen.
Kommentar von
Stefan Kegel
Berlin
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Nahostkonflikt - Beratungen in Genf: HANDOUT - 20.06.2025, Schweiz, Genf: Deutschlands Außenminister Johann Wadephul (M, CDU) begrüßt den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi (l) zu einem Treffen mit den Außenministern von Großbritannien, Frankreich und der EU Außenbeauftragten. Europäische Spitzendiplomaten treffen in Genf mit dem iranischen Außenminister Araghtschi zusammen, um über das iranische Atomprogramm zu sprechen. Foto: Thomas Trutschel/Photothek Media Lab/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Freundliche Begrüßung: Bundesaußenminister Johann Wadephul (2.v.r.) schüttelt dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi in der vergangenen Woche in Genf die Hand.

Thomas Trutschel/Photothek Media Lab/dpa