Kanzlerwahl im Bundestag: Merz sieht nur „kleinen Makel“ bei der Wahl
Das gab es noch nie in der Bundesrepublik: CDU-Chef Merz ist bei der Kanzlerwahl im ersten Wahlgang durchgefallen. Erst im zweiten Wahlgang wird er gewählt. Alle Informationen im Ticker.

Der neue Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei einer Ansprache während der Amtsübergabe im Kanzleramt.
Michael Kappeler/dpa- Friedrich Merz verpasst Kanzlermehrheit im Bundestag, nur 310 von 316 nötigen Stimmen.
- CDU/CSU hat insgesamt 328 Sitze, dennoch keine Mehrheit für Merz.
- Historischer Eklat: Erster Wahlgang ohne CDU-Kanzler seit Gründung der Bundesrepublik.
- Liveticker und Livestream bieten aktuelle Infos zu den Entwicklungen.
- Ungewisse Zukunft: Mögliche Hängepartie im Bundestag.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
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Es ist ein politisches Erdbeben im Deutschen Bundestag: CDU-Chef Friedrich Merz hat die erforderliche Kanzlermehrheit im Parlament nicht erreicht. Er erhielt nur 310 Stimmen und damit sechs weniger als die nötige Mehrheit von 316. Insgesamt haben die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD zusammen sogar 328 Sitze im Parlament. Im zweiten Wahlgang erhielt er mit 325 Stimmen die nötige Mehrheit. Die Entwicklungen können Sie hier im Liveticker und im Livestream aus dem Bundestag verfolgen.
- Die Analyse, wie es zu dem beispiellosen Eklat kommen konnte, lesen Sie hier.
- Wie der Chef unserer Berliner Redaktion die Situation einschätzt, lesen Sie im Kommentar von Guido Bohsem.
- Zu einem Interview, warum heute doch ein zweiter Wahlgang im Bundestag möglich war, geht es hier.