MOZ+MOZ+Hohe Kaffeepreise
: Deswegen haben Fair-Trade-Anbieter ein Problem

HintergrundDer faire Handel mit Kaffee steht unter Druck, weil die Anbauer auch ohne soziale Auflagen hohe Preise erzielen können. Doch eine bürokratische EU-Verordnung könnte den Fair-Trade-Händlern helfen.
Von
Dominik Guggemos
Berlin
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Fair-Handelsgesellschaft Gepa wird 50: Fair gehandelter Kaffee von GEPA – The Fair Trade Company in einem Weltladen in Muelheim/Ruhr (Foto vom 13.09.2016). Zur Handelspalette der Gepa ("Gesellschaft zur Foerderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt") gehoeren heute Kaffee, Tee und Schokolade sowie weitere Lebensmittel wie Suesswaren, Honig, Brotaufstriche, Wein oder Reis. Zudem wird mit Korbwaren, Textilien, Kerzen oder Seifen gehandelt. Gepa-Produkte finden sich bundesweit in 900 Weltlaeden und vielen Supermaerkten, im Biohandel, in Restaurants und Kantinen sowie in kirchlichen und sozialen Einrichtungen. (Siehe epd-Bericht vom 09.05.2025) *** Local Caption *** 00359813

Der Anbieter Gepa („Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt“) bietet Fair-Trade-Kaffee an. Doch der faire Handel mit den Bohnen steht vor Herausforderungen.

Udo Gottschalk/epd