MOZ+MOZ+Neue Technologien in der Altenpflege
: Roboter im Altenheim – gelingt so die Rettung aus dem Pflegenotstand?

Auf „Robody“, „Garmi“ und „Navel“, sogenannten sozialen Robotern, lasten große Erwartungen. Doch können sie tatsächlich die Pflege der Zukunft gestalten? Und was ist heute schon mit neuen Technologien möglich?
Von
Lina Schmidt
Berlin
Jetzt in der App anhören
Einfach mal plaudern: Roboter Ricky im Seniorenheim: Roboter Ricky im Johanniter-Stift Hannover-Ricklingen (Foto vom 17.06.2025). Ricky ist ein sogenannter Empathie-Roboter, das heisst, er kann Stimmlage und Mimik seines Gegenuebers "lesen" und einfuehlsam reagieren. Er kann seinen Kopf bewegen, Blickkontakt aufbauen und erfuellt mit seinen Kulleraugen das Kindchenschema. Das Roboter-Modell heisst "Navel" und wurde von der Muenchner Firma Navel Robotics entwickelt. Es greift auf ChatGPT zurueck, laeuft ueber WLAN und kann sich Namen und Informationen merken. Den Angaben zufolge ist der Roboter datenschutzkonform. Informationen werden direkt auf ihm und nicht in der Cloud gespeichert. (Siehe epd-Feature und Video vom 10.07.2025)

Der Roboter „Navel“ ist ein sozialer Roboter. Er kann mit Pflegebedürftigen plaudern, Stimmlage und Mimik seines Gegenübers „lesen“ und einfühlsam reagieren. Der Roboter wurde von der Münchner Firma Navel Robotics entwickelt.

Jonathan Haase/epd