MOZ+MOZ+Polizeiermittlungen mit DNA-Analyse
: Ist es rassistisch, nach der Herkunft des Täters zu suchen?

HintergrundDie Polizei darf die DNA an einem Tatort auf die Hautfarbe des Täters untersuchen, nicht aber auf dessen Herkunft. Das könnte sich bald ändern. Manche befürchten deswegen Rassismus in den Ermittlungen.
Von
Dominik Guggemos
Berlin
Jetzt in der App anhören
DNA-Analyse: ARCHIV - 08.10.2010, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Eine Labormitarbeiterin nimmt im Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen eine DNA-Probe von einem Messer.  (zu dpa: «Krimiautoren holen sich Tipps bei der Polizei») Foto: Rolf Vennenbernd/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Eine Labormitarbeiterin nimmt eine DNA-Probe von einem Messer. Mit einer entsprechenden Analyse weiß die Polizei im Anschluss, welche Hautfarbe der Mensch hat, von dem das Blut stammt. Auch die Farbe der Augen und Haare kann man herausfinden. Technisch möglich ist es auch, die Herkunft der Vorfahren zu ermitteln – rechtlich aber nicht.

Rolf Vennenbernd/dpa