Corona Schule und Kitas: Keine Schul- und Kita-Besuche ab Mittwoch bis 10. Januar

Der Präsenzunterricht wird wohl vorerst ausfallen, das Arbeiten am heimischen Rechner dürfte für viele Schüler vor und nach Weihnachten erstmal zur Realität werden angesichts eines zweiten Lockdowns in Deutschland.
Sebastian Gollnow/dpa- Die Corona-Zahlen in Deutschland steigen trotz des Teil-Lockdowns immer weiter, es entstehen immer mehr Hotspots.
- Baden-Württemberg hat ab Samstag, 12.12.2020, eine Ausgangsbeschränkung eingeführt
- Am Sonntag, 13.12.2020, haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten beim Corona-Gipfel, erneute Maßnahmen für den Schul- und Kitabesuch getroffen.
Deutschland ist kurz vor Weihnachten im absoluten Krisen-Modus. Die Infektionszahlen steigen und steigen. Die Ministerpräsidenten Markus Söder (Bayern, CSU) und Armin Laschet (Nordrhein-Westfalen, CDU) drängen auf einen bundesweiten Lockdown noch vor Weihnachten. Baden-Württemberg führt ab Samstag Ausgangsbeschränkungen ein.
Kein Präsenzunterricht und Kita-Besuche bis zum 10. Januar
Schüler und Kita-Kinder sollen spätestens ab Mittwoch deutschlandweit wann immer möglich für zunächst bis zum 10. Januar zu Hause bleiben. Das vereinbarten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Sonntag bei einem Corona-Krisengespräch. Ausnahmen und eine Notbetreuung sind möglich und in einigen Bundesländern gelten solche Regeln bereits ab Montag. Zur Ausgestaltung der Notbetreuung in Baden-Württemberg gab es nach dem Corona-Gipfel zunächst noch Unklarheiten.
Kultusminister sprechen sich gegen Verlängerung der Weihnachtsferien aus
Bereits am Freitag haben die zuständigen Kultusminister eine Konferenz abgehalten und eine gemeinsame Marschroute festgelegt, die auch beim Corona-Gipfel ein wichtiger Anhaltspunkt sein dürfte. Eine flächendeckende Schließung der Schulen in Deutschland rückt wieder näher.