MOZ+MOZ+Sexueller Missbrauch
: Das Smartphone wird zum Tatwerkzeug unserer eigenen Jugend

Das Lagebild des Bundeskriminalamtes beklagt eine unverändert hohe Zahl von Sexualdelikten gegen Kinder und Jugendliche. Die Täter sind aber beileibe nicht nur Erwachsene.
Kommentar von
Stefan Kegel
Berlin
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Die Polizeibeamten mussten auf dem Handy des Angeklagten über 70 000 Bilddateien und 500 Videos in Augenschein nehmen – tatsächlich fanden sie aber nur wenige strafrechtlich relevante Inhalte.⇥

23.08.2023, Hessen, Frankfurt/M.: Staatsanwältin Julia Bussweiler, Bereich Kinderpornographie und sexueller Missbrauch von Kindern, sitzt in ihrem Büro in der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internet- und Computerkriminalität (ZIT) vor einem Monitor mit Fotos. Gemeinsam mit dem hessischen Justizminister hat sich Hessens Ministerpräsident über die Arbeit der Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie über die vier ZIT-Schwerpunktbereiche Cybercrime, Kinderpornographie, Darknet und Hate Speech informiert. Foto: Arne Dedert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Sexueller Missbrauch – live im Internet. Ob in Streams von Verbrechern oder als selbstgefilmtes Video in sozialen Medien: Es bleibt ein Dauerproblem.

Symbolfoto/Arne Dedert/dpa