MOZ+MOZ+Streikrecht in Deutschland
: Es braucht Korrekturen, keine Reform

Der Ärger der Bürger bei einem Streik ist oft groß. Dennoch: Die DGB-Gewerkschaften gehen sehr verantwortungsvoll mit Streiks und Warnstreiks um. Allerdings gibt es tatsächlich ein kleines Problem.
Kommentar von
Norbert Wallet
Berlin
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Warnstreik im öffentlichen Dienst in Berlin und Brandenburg: ARCHIV - 14.01.2026, Berlin: Teilnehmer zeigen ein Schild mit der Aufschrift „Verdi / GEW kämpfen wir" bei der Demonstration der Gewerkschaften für Beschäftigte, die unter den Tarifvertrag der Länder Berlin und Brandenburg fallen. Betroffen sind unter anderem Schulen, Hochschulen, Kitas, Polizei, Feuerwehr und Landesbehörden. Die zweite Verhandlungsrunde soll am 15. und 16. Januar in Potsdam stattfindet. (zu dpa: «Mehr Geld im öffentlichen Dienst – Ende der Warnstreiks») Foto: Britta Pedersen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Seit Jahresbeginn haben sich bundesweit viele Arbeitnehmer wie hier in Berlin an Warnstreiks beteiligt. Im Vergleich zu anderen Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung streiken deutsche Arbeitnehmer aber vergleichsweise selten.

Britta Pedersen/dpa