Die Terrorattacke von Wien geht nach den Worten von Österreichs Innenminister Karl Nehammer auf das Konto mindestens eines islamistischen Terroristen. Der Attentäter sei ein Sympathisant der Terrormiliz IS gewesen, sagte Nehammer am Dienstagmorgen.
Der Mann sei mit einem Sturmgewehr bewaffnet gewesen und habe außerdem als Attrappe einen Sprengstoffgürtel getragen. Er habe offenbar Panik verbreiten wollen.
Die Wohnung des Verdächtigen sei auf der Suche nach belastendem Material durchsucht worden, hieß es. 1000 Beamte seien in Wien im Einsatz. „Wir können derzeit nicht ausschließen, dass es noch andere Täter gibt“, sagte Nehammer. Die entsprechenden Ermittlungen liefen auf Hochtouren. 
Bei dem Terrorangriff in der Wiener Innenstadt wurden nach Angaben der österreichischen Polizei am Montagabend drei Passanten getötet worden. Es handele sich um zwei Männer und eine Frau. Der Attentäter wurde von Polizisten erschossen. 15 Menschen wurden teils schwer verletzt. Aufgrund der weiteren polizeilichen Ermittlungen wurden die Bürger aufgerufen, die Innenstadt zu meiden.   
Bei dem Terrorangriff waren am Montagabend nahe einer Synagoge in einem Ausgehviertel zahlreiche Schüsse abgefeuert worden. „Wer einen von uns angreift, greift uns alle an“, sagte Nehammer. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz verurteilte den Angriff als „widerwärtigen Terroranschlag“.