zu Facebook: Ein erster richtiger Schritt

Igor Steinle
Thomas KoehlerDas alleine reicht jedoch nicht aus, um Facebooks Dominanz zu brechen. Schon lange fordern Datenschützer, dass soziale Netzwerke sich für andere Plattformen öffnen müssten. Dies hätte zur Folge, dass man Facebook verlassen kann, ohne seine Kontakte zu verlieren. Stattdessen könnten Nutzer dann auch über andere Dienste auf sie zugreifen – und wären nicht mehr auf einer Plattform eingesperrt.
Der Weg dahin ist zwar noch sehr weit und führt vor allem über den Umweg Brüssel. Die Mühlen der EU–Bürokratie sind nicht gerade für ihre Schnelligkeit bekannt. Doch die Entscheidung des Bundeskartellamts kann man als einen ersten Schritt in die richtige Richtung begreifen. Denn eine Öffnung sozialer Netzwerke macht nur Sinn, wenn Facebook die Nutzer nicht auch auf anderen Plattformen einfach weiterverfolgen kann.
