zum Umweltverpackungs-Gesetz: Ein erster Schritt

Michael Gabel
Thomas Koehler/photothek.netUngewiss ist jedoch, ob es durch das Gesetz gelingt, die Zahl der extrem umweltschädlichen Verbundverpackungen zu reduzieren. Solche Kombinationen zum Beispiel aus Papier und Plastik – oder aus mehreren unterschiedlichen Kunststoffen – sind schwer wiederzuverwerten, weshalb sie oft aussortiert und verbrannt werden. Will man die im Gesetz vorgesehenen neuen Recyclingvorgaben tatsächlich schaffen, wird man vor allem hier ansetzen müssen.
Natürlich wäre es ideal, wenn künftig nur noch pflanzliche Verpackungen zum Einsatz kämen. Doch Verbraucher sollten nicht auf revolutionäre Neuerungen warten, sondern selbst aktiver werden – zum Beispiel, indem sie auch mal in einem Unverpackt-Laden einkaufen oder bei Getränken konsequent Mehrwegangebote nutzen. Es muss nicht immer der große Wurf sein. Auch viele kleine Schritte können zum Ziel führen.
