zur Aufnahme von Flüchtlingskindern
: Möglichkeiten genau prüfen

Der Entschluss der Bundesregierung, geflüchteten Kindern helfen zu wollen, ist richtig – auch wenn er spät kommt und viele Details noch nicht geklärt sind.
Von
Harriet Stürmer
Frankfurt (Oder)
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Harriet Stürmer über den Beschluss der Bundesregierung, geflüchteten Kindern besonders zu helfen.

Gerd Markert

Sie sind ohne Frage das schwächste Glied in der Kette des Elends – und so ist der Entschluss der Bundesregierung, insbesondere ihnen helfen zu wollen, nur zu begrüßen – auch wenn er spät kommt und viele Details noch nicht geklärt sind. Begrüßenswert ist auch, dass sich schon rund 50 Kommunen deutschlandweit bereit erklärt haben, Kinder aufzunehmen – auch in Brandenburg. Dem Bündnis „Städte sicherer Häfen“ und seinen unermüdlichen Bemühungen in den vergangenen Monaten sei dank.

Für die Kommunen, die helfen wollen, gilt es nun, ihre Möglichkeiten genau zu prüfen. Denn mit der Unterbringung der Kinder allein ist es nicht getan. Geht es doch in der Mehrzahl um Kinder, die nach allem, was sie erleben mussten, schwer traumatisiert sind. Eine ausreichende psychosoziale Betreuung wird also unabdingbar sein. Und auch über den Nachzug von Familienangehörigen muss nachgedacht werden, um den Kindern eine lebenswerte Zukunft bieten zu können.