Auswärtspunkt: Guter Einstieg ins neue jahr

Daniel Hänsch (l.) sorgte mit seinem sicher verwandelten Strafstoß für ein gerechtes Unentschieden seiner Elf in Zehlendorf.
Martin TersteggeDie Mannschaft erlebte in der Winterpause einige Umstellungen, die diesmal aber positiv ausfielen. Mit Marcel Budnik und Bayzli Kokot wurde die Defensive gefestigt. Und wenn die Abwehr steht, kann man auch befreiter angreifen.
Dies taten die Brandenburger von der ersten Minute an, hatten zunächst ein Chancenübergewicht. Evgeni Pataman versuchte es in der 13. Minute mit einem Schuss aus 20 Metern, den Hertha–Torwart Philip Sprint gerade noch erwischte. Wenig später kam eine gute Flanke von Daniel Hänsch zu Maurice Froelian, dessen Versuch im letzten Moment geblockt wurde, und in der 23. Minute zielte René Görisch, nach einer Orlos–Ecke, einen Tick zu hoch.
Von den Gastgebern war zu diesem Zeitpunkt offensiv nicht viel zu sehen, umso überraschender die Führung nach einer halben Stunde durch Dennis Dombrowe. Sein Schuss wie ein Strich aus 25 Metern landete unhaltbar für Süd–Schlussmann Daniel Wessel im langen Eck. Kurz darauf hatten die Gäste Glück, als ein Freistoß der Berliner (37.) knapp am Pfosten vorbei strich.
Das verdiente 1:1 fiel dann noch vor der Pause. In der 42. Minute wurde Hafez El–Ali im Strafraum gelegt, den fälligen Strafstoß verwandelte Hänsch sicher.
Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Platzherren ihre Bemühungen, doch gegen die gut gestaffelte Abwehr ergaben sich nur wenige Lücken. Ein Freistoß in der 59. Minute sorgte für Gefahr, die beste Hertha–Möglichkeit vereitelte Görisch (61.), als er per Kopf auf der eigenen Torlinie klärte. Da die Gastgeber nicht durchkamen wuchs bei ihnen der Frust, was sich in vier gelben Karten ausdrückte. Die Süd–Elf kam mit zwei Verwarnungen aus.
In der 71. Minute hatten die Brandenburger Glück als ein Versuch der Herthaner aus zehn Metern über das Tor ging, wenig später wurde Pataman im letzten Moment noch gestoppt. Das war es aber auch an Offensivaktionen an diesem Nachmittag. Kurz vor Schluss kam Rückkehrer Alexander Eirich noch zu einem Kurzeinsatz. Er konnte noch unter der Woche verpflichtet werden, da er in Fürstenwalde nicht zu Einsätzen kam.
Dieser Punktgewinn muss aber an diesem Sonnabend (2. März) im Heimspiel gegen den SV Altlüdersdorf „vergoldet“ werden. Die Spiele werden weniger und die Altlüdersdorfer zählen zu den Gegnern auf Augenhöhe.