Eishockey
: Berliner Eisbären wollen in den Play-offs Heimrecht haben

Berlins Verteidiger Ryan McKiernan freut sich auf das Duell mit seinem Ex-Team aus Düsseldorf.
Von
Gunnar Günther
Berlin
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Wichtiger Spieler der Berliner Eisbären: Ryan McKiernan

Andreas Gora/dpa

Der 30-Jährige US-Boy weiß um die Wichtigkeit des Spiels: „Düsseldorf liegt nur einen Platz hinter uns auf Rang 5. Wir müssen gewinnen, um uns auf dem vierten Rang wegen des Play-off-Heimrechts festzusetzen. Wir haben fünf von sechs Spielen zuletzt gewonnen. Da müsste auch gegen die DEG etwas zu machen sein.“

McKiernan muss es wissen, schließlich steckte er im vorigen Jahr noch im Trikot der DEG. „Wenn wir schnell spielen, können wir auch die Riegelabwehr knacken“, sagt der Abwehr-Recke. Mit sechs Toren und 24 Vorlagen trug er durchaus zum vierten Platz der Berliner bei. McKiernan verriet in gutem Deutsch: „Unsere Trainer Serge Aubin, Craig Streu  und ich wollen  wieder so eine Stunde wie vor drei Jahren bei Vienna Capitals erleben,  diesmal bei den Eisbären.“ Damals durfte sich  das Trio  über den österreichischen  Meistertitel freuen.

Zusätzliches Training

So weit ist es noch lange nicht. Das weiß auch McKiernan, der von allen  EHC-Profis  nach dem Training so lange auf dem Eis bleibt,  bis er praktisch von der Eismaschine hinter die Bande geschoben wird. „Ich brauche die zusätzliche Eiszeit nach dem offiziellen Training, um meine Topfitness zu erreichen“, begründet er.

Die innere Ruhe für die schweren Puck-Jagden holt sich der Crack mit der Rückennummer 58 übrigens auf besondere Weise, wie er verrät. „Berlin hat zahlreiche wunderschöne Museen. Ich versuche, möglichst viele von ihnen zu besuchen.“ Offensichtlich tank er dabei reichlich Kraft, denn mit 22 Minuten Einsatz-Zeit pro Spiel gilt der 1,81 Meter große Eisbär als Vielspieler seines Teams. Keiner der Eisbären ist länger im Spiel.