Energie Cottbus 3. Liga: FCE-Fans ohne Choreo, aber mit großer Kulisse und Motto

Spieltagsmotto: Das Heimspiel von Energie Cottbus gegen den VfB Stuttgart II stand unter einem Nachhaltigkeits-Motto. Unter anderem wurde für den guten Zweck gesammelt.
Steffen Beyer- Energie Cottbus gewinnt 4:0 gegen VfB Stuttgart II; Nachhaltigkeits-Motto prägt Spieltag.
- 9077 Zuschauer im Stadion; Kinder erhielten ermäßigte Eintrittspreise.
- Fans von Energie Cottbus lautstark und zahlreich auch bei Auswärtsspielen vertreten.
- Verschiedene Choreografien bei Spielen; beeindruckende Fanaktionen.
- Trainer Claus-Dieter Wollitz lobt die starke Unterstützung der Fans.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bereut haben dürfte es niemand, der sich am Samstagmittag auf den Weg ins Leag Energie Stadion gemacht hat – vielleicht abgesehen von dem knappen Dutzend Gästefans, die es mit der U23 des VfB Stuttgart hielten. Mit 4:0 schickte Energie Cottbus die jungen Wilden nachhause und spielte sich dabei geradezu in einen Rausch.
Mit 9077 Zuschauern war das Leag Energie Stadion wieder gut gefüllt, anders als an den ersten Spieltagen hatten die FCE-Fans dieses Mal aber keine Choreo vorbereitet. Dennoch stand die Partie unter einem besonderen Motto, denn der Spieltag war zum Nachhaltigkeitsspieltag ausgerufen worden. Für den hatte Energie Cottbus die Eintrittspreise für Kinder gesenkt, die das Spiel für fünf Euro (Sitzplätze) beziehungsweise drei Euro (Stehplätze) oder sogar für nur zwei Euro (F2-Block) verfolgen konnten.
Des Weiteren hatten mehrere Partner des Vereins Eintrittskarten für den Familienblock A erworben und diese in karitativen Einrichtungen verteilt. Zudem gab es weitere Aktionen für Kinder rund um das Spiel und Energie Cottbus sammelte wie üblich wieder für den guten Zweck mit 100 Euro pro geschossenem Tor.
Choreografie am 5. Spieltag gegen SC Verl
Eine große Choreografie hatten die Fans von Energie Cottbus zum Spiel beim SC Verl (3:0) nicht mitgebracht, mit 575 Zuschauern war der Gästeblock aber gut gefüllt. Dabei übertönten die FCE-Fans den Rest der insgesamt 2618 Zuschauer in der Sportclub-Arena deutlich und sorgten akustisch für ein Heimspiel-Gefühl.
Immer wieder stimmten sie Energie Cottbus-Fangesänge an, obwohl auch die Verler Fans Grund zum Feiern hatten und anlässlich des 100. Geburtstages ihres Vereins eine kleine Choreo zeigten. Akustisch übernahmen aber die Gästefans das Kommando. „Das ist unfassbar, was sie im Moment auf die Beine stellen. Die Stimmung um die Mannschaft ist sehr gut und sehr wichtig“, freute sich FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz.

Gästeblock: Die Fans von Energie Cottbus sind auch zum Auswärtsspiel beim SC Verl in der 3. Liga wieder zahlreich angereist. Die Dankbarkeit beim FCE über diese Unterstützung ist groß.
Jan LehmannChoreografie am 4. Spieltag gegen SV Wehen Wiesbaden
Das erste Auswärtsspiel seit 2019, das die Fans von Energie Cottbus über den Nordosten hinausführte, stand unter einem besonderen Motto. Die Cottbuser Fanszene hatte bereits einige Tage vor der Anreise augenzwinkernd das Motto „Republikflucht – mit Energie in den Westen“ ausgegeben und angekündigt, die „NVA-Strichtarn-Klamotten sowie FDJ-Hemden aus dem Keller“ zu holen.
Aufgrund einer Buspanne waren Teile der Fanszene zu spät gekommen, hatten ihr Banner aber kurz vor der Halbzeitpause noch ausrollen können. Insgesamt waren gut 700 FCE-Fans zum Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden (1:2) gekommen.

Banner: Unter dem Motto "Republikflucht" war die Fanszene von Energie Cottbus am 4. Spieltag zur Partie beim SV Wehen Wiesbaden gereist.
Fotostand / WeilandChoreografie am 3. Spieltag gegen Alemannia Aachen
Beim 2:1-Heimsieg gegen Alemannia Aachen hatte es eine große Choreografie der Fans von Energie Cottbus auf der Nordwand im Leag Energie Stadion gegeben. Diese Choreografie bestand aus drei Elementen. Unten war der Schriftzug zu lesen: „In der Lausitz fest verankert – des Märkers größtes Gut“. Über diesem Schriftzug wurde eine große Figur mit rotem Trikot und dem FCE-Logo auf der Brust hochgezogen. Als Hintergrund formten die Fans mit roten und weißen Tafeln noch einmal das Vereinslogo mit den markanten Streifen.

Choreografie für die Mark: Die Choreografie der Fans von Energie Cottbus am 3. Spieltag gegen Alemannia Aachen.
Frank NoackChoreografie im DFB-Pokal gegen Werder Bremen
Mit hunderten Farbtafeln in Rot, Weiß und Gelb formten die FCE-Fans im Pokalspiel gegen Werder Bremen (1:3) das Logo des FC Energie Cottbus. Von den Fans auf den anderen Tribünen gab es viel Beifall für diese Choreografie.

Choreografie mit Gold: Die Fans von Energie Cottbus feierten das DFB-Pokalspiel gegen Werder Bremen mit einer großen Choreografie.
Sebastian Räppold/Matthias KochChoreografie am 2. Spieltag gegen Dynamo Dresden
Beim prestigeträchtigen Ostderby im Dresdener Rudolf-Harbig-Stadion hatten beide Fanlager eine beeindruckende Choreo gezeigt. Die 3000 Gästefans im Cottbuser Block hatten einen überdimensionalen Wimpel mit dem Vereinsemblem sowie der Aufschrift „Stolz der Lausitz“ entrollt, der K-Block von Dynamo Dresden hatte eine Blockfahne komplett über die Fläche hinter dem Tor präsentiert. Sportlich hatte Dynamo die Nase in einem intensiven Derby mit 4:2 (2:2) vorne.

Choreografie mit Wimpel: Die Choreografie der Fans von Energie Cottbus beim Spiel der 3. Liga gegen Dynamo Dresden.
Frank NoackChoreografie am 1. Spieltag gegen Arminia Bielefeld
Zum Saisonauftakt gegen Arminia Bielefeld hatten die FCE-Fans die Nordwand mit roten und schwarzen Folien verhüllt und hatten dazu mit weißen Folien das Wort „Aufsteiger“ gebildet. Etwa 13.000 Zuschauer waren am 4. August ins Leag Energie Stadion gekommen, um die Rückkehr von Energie Cottbus in die 3. Liga nach 1904 Tagen Abstinenz zu verfolgen. Durch einen späten Treffer in der Nachspielzeit war Energie Cottbus knapp mit 1:2 (1:0) unterlegen gewesen.

Choreografie nach dem Aufstieg: Die ganze Nordwand im Leag Energie Stadion zeigt beim Spiel gegen Arminia Bielefeld den Schriftzug: „Aufsteiger“. Energie Cottbus ist zurück in der 3. Liga.
Steffen Beyer