Energie Cottbus: Wollitz muss lachen – kann man ein Mädchen Claus-Dieter nennen?

Trainer Claus-Dieter Wollitz von Energie Cottbus hatte großen Spaß bei der Diskussion um seinen Vornamen.
Fotostand/Weiland- Energie Cottbus' Trainer Claus-Dieter Wollitz lacht über die Idee, ein Mädchen Claus-Dieter zu nennen.
- Pressekonferenz vor dem Spiel gegen VfB Stuttgart II, das am Sonntag (23. Februar) stattfindet.
- Tim Campulka reist nicht mit, da er Vater wird; Fans und Trainer wünschen ihm alles Gute.
- Vorschlag, das Baby Claus-Dieter zu nennen, bringt Wollitz zum Lachen.
- Baby wurde geboren, heißt aber nicht Claus-Dieter.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
So ein Auswärtsspiel in der 3. Liga ist natürlich eine ernste Sache, sehr ernst sogar. Zumal Energie Cottbus am Sonntag (23. Februar) in der Partie beim VfB Stuttgart II seine Spitzenposition in der Tabelle verteidigen will. Es wird also für den FCE ab 13.30 Uhr so richtig ernst in Großaspach.
Aber ein wenig Spaß darf bei einer Pressekonferenz vor so einem ernsten Spiel trotzdem sein. Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz musste diesmal sogar laut lachen. Denn es ging in der Pressekonferenz im Leag Energie Stadion – zumindest am Rande – um das nicht ganz ernst gemeinte Thema: Darf man einem neu geborenen Mädchen eigentlich den Vornamen Claus-Dieter geben?
Wenn Wollitz über Claus-Dieter spricht
Und das kam so: Wollitz teilte zu Beginn der Pressekonferenz wie üblich die Namen jener Spieler mit, die für das Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart II entweder wegen Verletzungen oder Sperren nicht zur Verfügung stehen. Darunter war auch Tim Campulka. „Er wird die Reise aus erfreulichen Gründen nicht mitmachen, weil seine Frau das erste Baby bekommt. Wir haben ihm natürlich die Möglichkeit gegeben, bei seiner Frau zu bleiben“, erklärte der Energie-Trainer.
Logisch, auch wir wünschen Tim Campulka und seiner Frau sowie dem Nachwuchs von dieser Stelle aus natürlich alles Gute. Ganz offiziell machte das in der Pressekonferenz übrigens Frank Kaiser vom Energie-Fanradio. „Bestellen Sie ihm bitte alles, alles Gute, damit alles gutgeht“, wandte sich Kaiser an Wollitz und machte auch gleich noch einen Vorschlag für den Namen des Neugeborenen: „Vielleicht haben Sie ihm ja gesagt, dass Claus-Dieter ein sehr schöner Vorname ist.“
Bei diesem Vorschlag musste auch Wollitz grinsen. Claus-Dieter Campulka? Okay, klingt vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber warum eigentlich nicht. Der schmunzelnde Energie-Trainer stellte allerdings noch eine ganz wichtige Frage: „Entschuldigung, und was ist, wenn es ein Mädchen wird?“
Gute Frage und wichtige Frage. Dann gibt es womöglich ein ernsthaftes Problem mit dem Vornamen? Überhaupt nicht, fand Energies Pressesprecher Stefan Scharfenberg-Hecht. Sein Vorschlag: „Dann muss es wohl auch Claus-Dieter sein.“ Wollitz' Antwort war ein lautes Lachen.
Der Ernst des bevorstehenden Auswärtsspiels gegen den VfB Stuttgart II in Großaspach rückte in diesem Moment kurzzeitig in den Hintergrund. Die Frage, ob man ein Mädchen wirklich Claus-Dieter nennen sollte, wird schließlich nicht jeden Tag in den Pressekonferenzen von Energie Cottbus diskutiert.
PS: Baby Campulka hat inzwischen das Licht der Welt erblickt. Wir gratulieren! Und wir wissen aus sicherer Quelle, dass es nicht Claus-Dieter heißt.
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