Fußball Brandenburgliga
: Zehdenick stolpert beim SV Altlüdersdorf über eine Szene

Ein Tor entscheidet das Derby in der Fußball-Brandenburgliga, in dem am Mittwochabend der SV Altlüdersdorf den SV Zehdenick mit 1:0 (1:0) besiegt. Damit festigt die Elf von Trainer Jeffrey Maaß den Mittelfeldplatz. Er setzte einen Neuen ein. Im Video beziehen die Trainer hier Stellung.
Von
Matthias Haack
Altlüdersdorf
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Nichts geschenkt: Dennoch weitgehend fair begegneten sich der SV Altlüdersdorf und der SV Zehdenick. Im ersten Duell der Ortsnachbarn setzte sich der ehemalige Oberligist mit 1:0 durch. Ein Neuer tauchte im Spielformular auf und kam sogar schon zum Einsatz.

Matthias Haack

In einem chancenarmen Derby der Fußball-Brandenburgliga setzte der SV Altlüdersdorf seinen Trend fort: Er holte nach der 1:2-Auftaktniederlage nach der Winterpause in Eisenhüttenstadt nun schon sieben Punkte. Vor 425 Zuschauern bot die Heimelf erneut eine beherzte und disziplinierte Vorstellung. Nur ganz wenige Möglichkeiten wurden den Gästen gelassen, so sicher stand die Abwehr um die beiden wiederum bärenstarken Innenverteidiger Kelvin Adomah sowie Sven Marten. Links stellte Paul Radom die Seite ebenso klasse zu wie Winterzugang Maximilian Schmidt auf der rechten Seite. Nach vorn hin blieb Altlüdersdorf weitgehend blass, weil auch die Zehdenicker defensiv sehr ordentlich arbeiteten.

Der einzige Treffer fiel nach einer Viertelstunde, nachdem Rico Eichstädt im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Dublin Schonig übernahm beim Elfmeter die Verantwortung und netzte gegen Pawel Mariusz Kosarzecki ein. Trainer Daniel Runge hatte schon vor dem Anpfiff geahnt, „heute wird eine Situation dieses Spiel entscheiden“.

Obwohl die Gäste trotz des Fehlens von acht Akteuren etwas mehr Spielanteile besaßen, schafften sie es nicht, gefährliche Aktionen im Strafraum zu kreieren. Selbst die über 90 Minuten nicht nachlassenden Anfeuerungen von der eigenen Fangruppe führten nicht zur zündenden Idee.

Mehr als die Hälfte der Zuschauer war aus Zehdenick angereist. Die ins Kalkül gezogenen Unruhen jenseits der Außenlinie blieben jedoch aus. Leuchtfeuer beim Anmarsch zum Platz und verbale, unflätige Attacken auf dem Gelände – das Derby blieb ruhig. Kurz vorm Abpfiff vom sorgenfreien Schiri Tino Stein (eine Gelbe Karte) brachte Coach Jeffrey Maaß einen Schweden ins Team: Andrian Spinu trägt ab sofort das Trikot der Veilchen.

Duell unter Tabellennachbarn: Mit dem Heimsieg unter Flutlicht hat der SV Altlüdersdorf sein Polster auf den SV Zehdenick auf fünf Punkte ausgebaut. Das Team bringt nach wie vor eine stabile Defensive auf den Platz. Mit 15 Gegentoren in 14 Spielen ist nur eine Mannschaft besser – der Tabellenführer Oranienburger FC.

Matthias Haack

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