Fußball in Brandenburg
: Skurriler Moment – wie ein Schienbeinschoner für Lacher sorgte

In die Sporttasche eines Fußballers gehört eigentlich gar nicht so viel. Und einigen Kickern gelingt es trotzdem noch, Platz zu sparen. Warum Schienbeinschoner in der Premiumliga des FLB für Aufsehen sorgen.
Von
Steffen Kretschmer
Oranienburg
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Unterschiedliche Herangehensweise in Sachen „Schutzkleidung“ beim Fußball.

Steffen Kretschmer

Egal in welcher Spielklasse – es wird in einer Mannschaft wohl immer diesen einen Fußballer geben, der beim Öffnen seiner Sporttasche und Auspacken der Utensilien für Lacher in der Kabine sorgt. Am 4. Spieltag der Brandenburgliga geschah dies nun sogar auf dem Platz. Es war eine völlig verrückte Szene, welche sogar die Gäste-Fans nachhaltig beeindruckte und zum Schmunzeln brachte.

Oranienburgs Lukas Bianchini traf früh zum 1:0 (Endstand 3:2) und damit auch ins Herz der Zehdenicker. Die mitgereiste selbsternannte „Pöbelkurve“ nahm dies zum Anlass, den Stürmer des OFC fortan immer wieder in ihren Rufen zu thematisieren. „Schiedsrichter, der hat keine Schienbeinschoner an“, hieß es einmal. Und die Stutzen des Torjägers waren tatsächlich bis auf beide Knöchel hinuntergerutscht.

Witziger Moment: Oranienburgs Lukas Bianchini zeigt Zuschauern seine Schienbeinschoner. Beobachtet wird er dabei von Schiedsrichter Tobias Behm

Steffen Kretschmer

Allerdings grinste Bianchini entspannt, zog unter den Augen von Schiedsrichter Tobias Behm einen kleinen, vielleicht sogar klitzekleinen Schoner hervor und sorgte damit für Ruhe in der Gäste-Kurve. Der Schützer erinnerte dabei an die gute alte Nachwuchszeit.

Doch geht es in Sachen Schienbeinschoner in Fußball-Brandenburg vielleicht noch kleiner?

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