Fußball-Landespokal
: Union Fürstenwalde vor Einzug in den DFB-Pokal

Der FSV Union steht nach einem 4:1 beim FSV Luckenwalde im Endspiel des Landespokals und darf auf das Duell mit dem VfL Wolfsburg hoffen.
Von
Kai Beißer
Lückenwalde
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In der zweiten Halbzeit dominierte der Fürstenwalder Offensive mit den Torschützen Johan Martynets, Darryl Geurts und Vorbereiter Arlind Shoshi (von links).

Sebastian Räppold

Großen Anteil daran hatte Arlind Shoshi. Der 23-jährige, von Oberligist FC International Leipzig gekommen und zur zweiten Halbzeit eingewechselt, erzielte zwar keinen Treffer, war aber fast an jeder torgefährlichen Aktion des FSV Union beteiligt. „Der Trainer hat gesagt, wir müssen vorn präsenter sein. Ich finde, das hat ganz gut geklappt“, wehrte der Stürmer allzu viel persön-liches Lob ab. Den Ausgleich in der 50. Minute hatte er mit einem Klasse-Pass in die Tiefe auf Johan Martynets eingeläutet, der  uneigennützig auf Darryl Geurts ablegte. Anschließend trafen Johann Weiß (61.), erneut Geurts (66./Elfmeter) und Martynets (78.).

„In der zweiten Halbzeit haben wir eine andere Körpersprache gezeigt und uns den Finaleinzug verdient“, zog Maucksch ein knappes Fazit. Bis dahin hatten die Vorteile allerdings auf Seiten der Luckenwalder gelegen, die eigentlich mehr als das eine Tor durch Pascal Borowski (44.) hätten erzielen müssen. Da hätte die Pokalpartie durchaus einen anderen Verlauf nehmen können. So aber triumphierte der Favorit, der mit vier Neuzugängen in der Start-Elf begonnen hatte, doch noch recht deutlich.

Im Finale geht es am 22. August – wieder in Luckenwalde – gegen den Liga-Rivalen SV Babelsberg 03, der sich am späten Nachmittag bei Brandenburgligist Grün-Weiß Lübben ebenfalls mit 4:1 durchsetzte. Der Pokalsieger empfängt dann in der1. DFB-Pokalrunde drei Wochen später den Bundesliga-Siebten VfL Wolfsburg.