Fußball Regionalliga Nordost
: Darum geht Trainer Benjamin Duda zum Chemnitzer FC

Der Chemnitzer FC will mit Trainer Benjamin Duda in der Fußball-Regionalliga Nordost zurück in die Erfolgsspur finden. Duda sammelte bereits Erfahrung beim FC Barcelona und dem FC Liverpool.
Von
Hubertus Rößler
Chemnitz
Jetzt in der App anhören
Training mit neuem Trainer 08.09.2024, Chemnitz, Sportforum, Fussball, Regionalliga Nordost, CFC, Training Der neue Chef: Training mit neuem Trainer 08.09.2024, Chemnitz, Sportforum, Fussball, Regionalliga Nordost, CFC, Training Der neue Cheftrainer Benjamin Duda leitet zum ersten Mal das Mannschaftstraining. Cheftrainer Benjamin Duda Chemnitz Sachsen BRD *** Training with new coach 08 09 2024, Chemnitz, Sportforum, Sport, Football, Regionalliga Nordost, CFC, Training The new head coach Benjamin Duda leads the team training for the first time Head coach Benjamin Duda Chemnitz Saxony BRD

Trainer Benjamin Duda leitete am Sonntag (8. September) zum ersten Mal das Training des Chemnitzer FC. Bereits am Dienstag empfängt sein Team in der Fußball-Regionalliga Nordost die BSG Chemie Leipzig.

Imago

Benjamin Duda ist zurück in der Fußball-Regionalliga Nordost. Der 36-Jährige übernimmt beim Chemnitzer FC die Stelle als Cheftrainer, nachdem der Verein in der vergangenen Woche Christian Tiffert entlassen hatte. Der ehemalige Zweitligist steht mit nur vier Punkten aus den ersten sechs Saisonspielen auf Platz 16 der Tabelle.

In der Regionalliga Nordost trainierte Duda bereits den Berliner AK und Germania Halberstadt, zuletzt war er beim VfB Oldenburg in der Regionalliga Nord angestellt. In Chemnitz unterschrieb er einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2024/25. Als Co-Trainer wird wie zuvor Niklas Hoheneder fungieren.

Benjamin Duda feiert mit Chemnitz am Dienstag Premiere

„Mein Ziel ist es, mit absoluter Leidenschaft das Feuer in der Mannschaft neu zu entfachen, den Spielern größtmögliches Selbstvertrauen zu geben und das gesamte Umfeld des Vereins mitzunehmen“, sagte Duda bei seiner Vorstellung beim CFC am Sonntag (8. September). Die Bedingungen in Chemnitz seien für einen Regionalligisten herausragend. „Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft das Potenzial hat, schnell wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.“

Allerdings bleibt bis zum ersten Spiel wenig Zeit – bereits am Dienstag (10. September, 19 Uhr) empfängt der Chemnitzer FC die BSG Chemie Leipzig im Stadion an der Gellertstraße. „Aber ich bin vorbereitet und habe einen klaren Plan im Kopf, welche Dinge wir auch kurzfristig verändern können. Ich werde jede freie Minute bis zum Anpfiff nutzen, um so viele Gespräche wie möglich mit den Spielern zu führen und die Mannschaft optimal auf unser Heimspiel vorzubereiten“, versichert Duda.

Benjamin Duda war Trainer in der Junioren-Bundesliga

Der gebürtige Peiner besitzt mit der die UEFA-Pro-Lizenz die höchste Trainerqualifikation im europäischen Fußball. Im vergangenen Jahr schloss er den DFB-Lehrgang zum Fußballlehrer erfolgreich ab. Von 2011 bis 2017 war er Trainer der U17 von Eintracht Braunschweig in der Junioren-Bundesliga. Seine Eltern stammen aus Katowice (Polen), neben Deutsch spricht er fließend Polnisch und Englisch.

Benjamin Duda begann bereits als 14-Jähriger mit der Trainerlaufbahn bei seinem Jugendverein VfB Peine. Später studierte er Sportwissenschaften und sammelte neben seinen Trainerstationen Erfahrungen durch Hospitationen bei Vereinen wie dem FC Barcelona, dem FC Liverpool, RB Leipzig, Hannover 96 und dem 1. FC Magdeburg.

Viel Lob von Sportdirektor Chris Löwe

Beim Chemnitzer FC ist man überzeugt vom neuen Mann an der Seitenlinie: „Wir haben einen Trainer gesucht, der frische Impulse setzt, von der Qualität unserer Mannschaft überzeugt ist und mit absoluter Leidenschaft die Aufgabe bei uns annimmt, um das gesamte Umfeld des Vereins auf unserem Weg mitzunehmen. Benjamin Duda ist hervorragend ausgebildet, ein kommunikativer Typ und bringt trotz seines jungen Alters bereits viel Erfahrung mit. Er hat eine klare Vorstellung vom Fußball und weiß genau, welche Tugenden in der Regionalliga gefragt sind“, erklärte CFC-Sportdirektor Chris Löwe.