Fußball WM Nationalmannschaft: Zwei Spieler von Union Berlin auf WM-Liste – Profi aus Bernau ebenfalls dabei

Bisher hat Bundestrainer Hansi Flick nicht bekannt gegeben, welche Spieler er alle für die FIFA-WM in Katar gemeldet hat. Die WM-Liste wird heftig diskutiert. Es sollen auch zwei Spieler vom 1. FC Union Berlin und ein Profi aus Bernau darauf stehen.
Christian Charisius/dpaZwei Spieler von Bundesliga-Tabellenführer Union Berlin dürfen sich zumindest theoretische Hoffnungen auf einen WM-Einsatz für Deutschland machen. Innenverteidiger Robin Knoche und Mittelfeldspieler Rani Khedira stehen nach dpa-Informationen im an die FIFA gemeldeten vorläufigen WM-Aufgebot von Bundestrainer Hansi Flick. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Der Verein äußerte sich nicht dazu.
Flick gibt Aufgebot am 10. November bekannt
Sein finales Aufgebot wird der 57 Jahre alte Flick am 10. November bekannt geben, es darf maximal 26 Spieler umfassen. Dass Knoche und Khedira zum finalen Kader gehören werden, ist trotz starker Leistungen in dieser Saison unwahrscheinlich. Auf ihren Positionen hat der Bundestrainer große Auswahl. Beide haben bislang kein Spiel für die A-Nationalmannschaft gemacht und wurden von Flick noch für keine Partie nominiert.

Rani Khedira ist einer der möglichen Kandidaten für den WM-Kader der deutschen Nationalmannschaft. Die Konkurrenz auf seiner Position ist allerdings sehr groß.
David Inderlied
Luca Netz ist im Sommer von Hertha BSC zu Borussia Mönchengladbach gewechselt. Er stammt aus dem Nachwuchs des FSV Bernau.
Thomas FreyLaut „Bild“ gehört auch der Bernauer Luca Netz mit zum erweiterten Kader. Er spielt aktuell bei Borussia Mönchengladbach in der Fußball-Bundesliga. Der 19-Jährige, der beim FSV Bernau und danach bei Hertha BSC ausgebildet wurde, hat als Linksverteidiger in dieser Saison bisher vier Spiele bestritten.
Bei Union Berlin gehen derweil die Blicke auf das Europa-League-Spiel am Donnerstag gegen Sporting Braga (18.45 Uhr). Bis dahin müssen die „Eisernen“ die 1:2-Niederlage beim VfL Bochum verdaut haben. Besonders das rüde Foul an Janik Haberer hatte danach für Diskussionen gesorgt.
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