Hallen-Fußball
: Bergfelde feiert Pokal-Coup

Kreisoberligist gewinnt den DiepA-Cup des FSV Forst Borgsdorf. Mit Sachsenhausen verliert der klare Favorit aus der Brandenburgliga das Finale mit 2:3.
Von
Jürgen Zinke
Borgsdorf
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  • Verdienter Sieger: Der Underdog aus Bergfelde war physisch stark und zeigte guten Hallenfußball. Der Kreisoberligist kam ohne Niederlage durch das Turnier.

    Verdienter Sieger: Der Underdog aus Bergfelde war physisch stark und zeigte guten Hallenfußball. Der Kreisoberligist kam ohne Niederlage durch das Turnier.

    Moritz Franke
  • Entthront: TuS (in Weiß) wurde diesmal Zweiter.

    Entthront: TuS (in Weiß) wurde diesmal Zweiter.

    Moritz Franke
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Ungeschlagen

Als einzige Mannschaft des Achterfeldes, das zunächst in zwei Vorrunden-Gruppen spielte, war der Kreisoberligist am Ende ungeschlagen geblieben. Und das Team hatte nach dem Gruppensieg in Staffel B natürlich Lunte gerochen. 2:2 gegen TuS, 2:1 gegen Landesligist Velten und ein 4:1 gegen das Landesklassen-Team aus Borgsdorf waren schon über den Erwartungen. Im Halbfinale wartete mit dem Birkenwerder BC 1908 ein alter Bekannter und wurde mit 3:1 bezwungen. „Bergfelde hat das sehr gut gemacht, am Ende dann auch noch das Finale verdient gewonnen. Mit unserem dritten Platz bin ich aber auch zufrieden“, meinte Birkenwerders Trainer Florian Glitza, nachdem sein Team das „kleine Finale“ der Landesklassen-Spitzenreiter BBC (Staffel Nord) und SV Eintracht Alt Ruppin (Staffel West) glatt mit 4:0 gewonnen hatte.

Im zweiten Halbfinale hatte Sachsenhausen dann große Mühe gegen Alt Ruppin und rettete sich durch den 4:4-Ausgleichstreffer von Florian Schulte sechs Sekunden vor Schluss ins Neun-Meter-Schießen, das mit 3:1 gewonnen wurde.

Nicht versteckt

Im anschließenden Finale kam es dann erneut zum Duell der beiden Gruppengegner, die immerhin drei Spielklassen trennen. Sachsenhausen zeigte hier anfangs Respekt, ging dann aber doch in Führung, lag aber nach acht Minuten plötzlich mit 1:2 zurück. Fünf Minuten vor Schluss gelang dem überzeugenden Andor Müller der Ausgleich. Doch die Wende war es nicht. Denn die Bergfelder schien an diesem Tag nichts zu erschüttern. „Wir haben einfach so weitergemacht und uns nicht versteckt“, so Grün-Weiß-Trainer Burak Benli. Rene Retkowski besorgte zwei Minuten vor Schluss die erneute Führung des Außenseiters. Und der brachte das Ergebnis dann nicht nur über die Zeit, sondern hatte gegen die nun alles auf eine Karte setzenden TuS-Kicker sogar noch Chancen zur Erhöhung. Nach dem Abpfiff gab es kein Halten beim Sieger, der eine jubelnde Spielertraube bildete und von allen Anerkennung für einen großen Auftritt erntete.