Heimpleite: Stralsunder Amis machten den Unterschied

Patriots-Quarterback Miles Kimmling beim Versuch die starke Defense der Stralsunder zu umgehen.
Martin TersteggeDoch den ersten Angriff durften die Stralsunder spielen. Angeführt von ihrem amerikanischen Quarterback konnten sie das Feld gut überbrücken und standen nach elf Spielzügen an der 10–Yard–Linie der Brandenburger. Im folgenden Spielzug konnte sich aber die Defense der Patriots zum ersten Mal auszeichnen. Defense End Daniel Ritter kam bis zum Quarterback durch und ihn zu Boden bringen. Davon unbeeindruckt erzielten die Gäste zwei Spielzüge später nach einem Pass ihren ersten Touchdown. Der anschließende PAT war gut und so führten die Pikes mit 7:0.
Die Brandenburger–Offense wollte jetzt eine schnelle Antwort liefen. Ein starker Kick–Off–Return von Dustin Winning trug den Ball in eine sehr gute Position bis an die 30 Yard Linie der Pikes. Quarterback Miles Kimmling führte nun seine Offense auf das Feld und sie arbeiteten sich weiter nach vorn. Ein Pass in die Endzone auf Receiver Ozan Köprücü konnte nicht gefangen werden und in den weiteren Spielzügen wurde kein neues First Down erzielt. So versuchten die Patriots ein Field Goal, das aber geblockt wurde. So blieb es bei der knappen Führung für die Gäste zum Ende des ersten Viertels.
Die drehten im anschließenden Drive auf, standen schnell an der 20 Yard Linie der Gastgeber. Wieder zeigte der Quarterback seine ganze Klasse, wich mehreren Tackles aus und brachte den Pass in die Endzone an. Bei dieser Aktion verletzte sich Defense End Daniel Ritter schwer und es kam zu einer längeren Verletzungspause. Der PAT wurde diesmal nicht genutzt, so blieb es beim 13:0 für Stralsund.
Die Brandenburger Offense tat sich in den nächsten Spielzügen schwer, schaffte es vor der Halbzeit nicht zu verkürzen. Das der Vorsprung nicht weiter anwuchs, war der starken Defense der Brandenburger zu verdanken. Der Stralsunder Quarterback verlor bei einem Lauf den Ball und Defense Tackle Enrico Hoffmann schaltete am schnellsten und sicherte den Ball.
Die zweite Hälfte begann mit Ballbesitz für die Platzherren, doch es gelang in den nächsten Spielzügen nicht die 10 Yards zu überbrücken. Die Patriots–Defense hatte sich besser auf die Spielart der Pikes eingestellt, und sicherte sich den nächsten Fumble des Gegners. Diesmal war es Linebacker Marco Schober, der den Ball sicherte. In der Folge konnte keine der beiden Mannschaften weitere Akzente setzen, so ging es ohne weitere Punkte in den Schlussabschnitt.
Die Patriots brachten nun ihr Passspiel besser durch und feierten durch einen Touchdown Pass auf Ozan Köprücü die ersten Punkte des Spiels. Der PAT war nicht gut, wodurch der Rückstand auf 6:13 verkürzt wurde. Die Defense der Gastgeber versuchte nun mit mehr Risiko den Quarterback unter Druck zu setzen. Dies gelang jedoch nicht, die Pikes marschierten schnell über das Feld. Der zweite Amerikaner auf Seiten der Mecklenburger sorgte letztendlich für die Entscheidung, mit einem kurzen Lauf zum Touchdown.
Die Patriots versuchten so schnell wie möglich zu antworten, doch die Defense der Pikes war zu aufmerksam, ließ nichts zu. Zusätzlich missglückte bei einem Punt–Versuch der Spielzug und der Ball konnte nur in der eigenen Endzone gesichert werden. Dies verschaffte den Pikes einen Safety und weitere zwei Punkte zum 6:23 Endstand.
Die Patriots bedanken sich bei allen Zuschauern und Helfern und wünschen dem verletzen Spieler Daniel Ritter eine schnelle Genesung. Das nächste Heimspiel findet am 7. Juli gegen die Baltic Blue Stars Rostock wieder im Stadion am Quenz statt.