Koch aus Köpenick
: Zwischen Mauros Trainingsauftakt und Finchis Heimspiel

Matze Koch spricht in der Kolumne „Koch aus Köpenick“ über das erste Training von Union Berlin und das anstehende Konzert von Rapper Finch.
Von
Matthias Koch
Berlin
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Matze Koch schreibt über den 1. FC Union Berlin - in seiner Kolumne verrät er, was den Verein aus der Fußball-Bundesliga wirklich bewegt.

Matze Koch schreibt über den 1. FC Union Berlin - in seiner Kolumne verrät er, was den Verein aus der Fußball-Bundesliga wirklich bewegt.

Matthias Koch
  • Union Berlin startete mit Medizinchecks und erstem Platztraining in die neue Saison.
  • Fans waren noch ausgeschlossen, da der Bereich am Trainingsgelände zu klein gewesen wäre.
  • Finch spielt Freitag und Sonnabend in der Alten Försterei – jeweils vor 25.000 Menschen.
  • Der Rasen wurde für das Konzert entfernt, neues Grün folgt in der kommenden Woche.
  • Erstes öffentliches Training für Fans ist am nächsten Dienstag geplant, viele neue Gesichter sind dabei.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Den Aufgalopp in die neue Saison eines Teils der Profis des 1. FC Union habe ich schon am Montag beim Medizincheck in der Sportmedizin der Berliner Charité erleben können. Den scharfen Start gab es nun am Mittwoch mit dem ersten gemeinsamen Platztraining der Eisernen.

Die Fans durften im Gegensatz zu Medienvertretern leider noch nicht dabei sein, weil der Zuschauerbereich am Trainingsgelände für den erwarteten Auflauf bei der ersten Einheit des neuen Trainers Mauro Lustrinelli wohl zu klein gewesen wäre.

Und das Stadion An der Alten Försterei ist schon von einem gewissen Finch gepachtet worden. Der Rapper mit ostdeutscher Sozialisierung und reichlich Union-Blut im Herzen erfüllt sich an diesem Freitag und Sonnabend einen Lebenstraum.

Finch spielt an der Alten Försterei vor 25.000 Menschen

Da wo er sonst bei Heimspielen immer mit Kumpel und Ex-Unioner Christopher Quiring ganz unten auf der Waldseite die Mannschaft anfeuert, wird er selbst im Mittelpunkt stehen – auf einer Bühne im Innenraum.

Jeweils 25.000 Besucher werden zu seinen Konzerten erwartet. Finch, der bürgerlich Nils Wehowsky heißt und 1991 in Frankfurt (Oder) geboren wurde, sprach vorab vom „größten Moment meiner ganzen Karriere“.

Ob ich als Mittfünfziger seiner Musik standhalten kann, wird sich am Freitag zeigen. Ich habe eine Akkreditierung erhalten. Fotos von solchen Events stehen bei mir nicht regelmäßig auf der Tagesordnung. Aber alles, was in der Alten Försterei stattfindet, interessiert mich. Das ist quasi wie eine Standardsituation beim Fußball, die ich medial wahrnehmen möchte.

Erstes öffentliches Training vor Fans kommende Woche

Das bislang bedeutendste Konzert, wenn man das alljährliche Weihnachtssingen mal ausklammert, fand im Wohnzimmer des 1. FC Union am 3. September 2015 statt. Damals gab sich Linkin Park mit dem inzwischen verstorbenen, aber unvergessenen Sänger Chester Bennington die Ehre. Der Ton machte seinerzeit etwas Probleme. Das dürfte jetzt besser funktionieren.

Im Innenraum ist der Rasen bereits entfernt und durch einen begehbaren Belag ersetzt worden. In der kommenden Woche wird planmäßig neues Grün verlegt. Zusatzkosten für den Verein sollen wegen „Finchis Heimspiel“ nicht entstehen.

Am nächsten Dienstag soll es dann eine Einheit geben, an der auch die Fans zugucken dürfen. Sie können sich auf eine Reihe neuer Gesichter einstellen, auch im Trainer- und Betreuerstab.

Lustrinelli brachte mit Enrico Schirinzi, Michel Renggli und Sascha Stauch drei Assistenten mit. Torwarttrainer Marcel Höttecke und Physiotherapeut Marcel Möller sind ebenfalls neu. Bis auf den früheren Union-Torwart Höttecke werden sie das Alte-Försterei-Feeling erst noch kennenlernen. Vielleicht gibt es dann schon bald für sie einen großen Union-Moment à la Finch.