Regionalliga Testspiel: Abbruch nach 16 Minuten – Frust beim Chemnitzer FC

Eigentlich wollte Benjamin Duda mit dem Chemnitzer FC bei einem Testspiel in Bautzen wichtige Erkenntnisse für die Rückrunde sammeln. Doch nach nur 16 Minuten war das Testspiel bereits wieder vorbei.
IMAGO/Uwe Koehn- Chemnitzer FC war verärgert über den Abbruch eines Testspiels nach 16 Minuten in Bautzen.
- Das Spiel wurde wegen gefrorenem Rasen und hoher Verletzungsgefahr abgebrochen.
- Chemnitz reiste mehr als 130 Kilometer mit rund 50 Fans an.
- Trainer und Sportdirektor äußerten sich enttäuscht über den Abbruch.
- Chemnitz startet am 2. Februar in die Rückrunde gegen FSV Zwickau.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die finale Phase der Vorbereitung auf die Rückrunde läuft für die Teams der Regionalliga Nordost. Der Chemnitzer FC ist am vergangenen Mittwochabend für ein Testspiel nach Bautzen gereist, um dort gegen den Oberligisten FSV Budissa Bautzen zu spielen. Viele Erkenntnisse konnten beide Mannschaften aus dem Test nicht gewinnen, denn nach nur 16 Minuten brach das Schiedsrichtergespann das Spiel ab. Die angereisten Chemnitzer äußerten Unmut.
Am Mittwochabend (22. Januar, 19 Uhr) wollte der Chemnitzer FC ausgiebig beim Oberligisten FSV Budissa Bautzen testen. Zuvor hatte dieser schon gegen den Chemnitzer Ligakonkurrenten FSV Zwickau gewonnen, der auch erster Gegner in der Rückrunde ist. Somit erwartete Chemnitz einen lehrreichen Test. Doch es kam ganz anders. Nach über 130 Kilometern Anreise mit ungefähr 90 Minuten Reisezeit kam der CFC in Bautzen an. Beide Mannschaften machten sich auf einem gefrorenen Rasenplatz warm und äußerten Bedenken bezüglich der Bespielbarkeit. Ein Ausweichen auf den Kunstrasenplatz neben dem Stadion lehnte die Heimmannschaft ab. Somit begann das Spiel auf schwierigem Geläuf.
Nach 16 Minuten beendete Schiedsrichter Michael Näther beim Stand von 0:0 die Partie vorzeitig, weil die Verletzungsgefahr für alle Akteure zu groß war. Vor allem die Chemnitzer zeigten sich nach dem Abbruch enttäuscht. Schließlich hatte man inklusive des Rückwegs gute drei Stunden Reisezeit und über 250 Kilometer auf sich genommen. Warum die Bautzener ein Ausweichen auf Kunstrasen ablehnten, dafür hatte man beim Chemnitzer FC kein Verständnis. Neben der Mannschaft waren auch etwa 50 mitgereiste Fans des CFC anwesend und machten sich frühzeitig auf den Heimweg.
Enttäuschte Stimmen nach dem Blitz-Abbruch in Bautzen
Beinahe unverrichteter Dinge machte sich der Chemnitzer FC wieder auf den Heimweg. „Schon eine Stunde vor Anpfiff war klar, dass wir hier nicht spielen können. Warum wir dann nicht auf den Kunstrasen gehen, erschließt sich mir nicht. Für uns ist es besonders bitter, weil wir nur drei Vorbereitungsspiele haben und davon jetzt eins nicht wahrnehmen konnten“, sagte CFC-Sportdirektor Chris Löwe zum abgebrochenen Testspiel in Bautzen über die eigenen Kanäle. Trainer Benjamin Duda blieb entspannt: „Natürlich ist es ärgerlich und unglücklich. Aber gegen Naturgewalten kann man nichts machen, und es gibt gerade auf der Welt weitaus schlimmere Dinge, als dass ein Fußballspiel nach 16 Minuten abgebrochen wird.“
Mit nur zwei Testspielen im Rücken wird der Chemnitzer FC also in die Rückrunde der Regionalliga Nordost starten. Das erste Pflichtspiel findet am 2. Februar (Sonntag, 13 Uhr) beim FSV Zwickau statt. Aufgrund von Spielausfällen im Dezember hat man einige englische Wochen vor der Brust. Gleich sieben Spiele hat der Chemnitzer FC in den ersten vier Wochen nach Ligastart.
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