Sport in Brandenburg
: Para-Schwimmer Josia Topf ist Sportler des Jahres 2025

Doppel-Weltmeister Josia Topf ist zu Brandenburgs Sportler des Jahres 2025 gewählt worden. Er gewinnt vor einem Bobfahrer und einem Para-Leichtathleten.
Von
Peter Mertes
Potsdam
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Paralympicssieger Josia Topf

Josia Topf wurde erstmal zu Brandenburgs Sportler des Jahres gewählt.

Jens Büttner/dpa
  • Josia Topf wurde zum Brandenburger Sportler des Jahres 2025 gewählt – eine doppelte Premiere.
  • Der Para-Schwimmer gewann 2025 zwei WM-Titel in Singapur und stellte einen inoffiziellen Weltrekord auf.
  • Er ist der erste Para-Sportler, der diesen Titel erhielt, und betonte Brandenburgs Unterstützung.
  • Bei der Wahl setzte sich Topf gegen Bobfahrer Georg Fleischhauer und Para-Sprinter Max Marzillier durch.
  • 2024 erhielt Topf das Silberne Lorbeerblatt und beeindruckte bei den Paralympics in Paris.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Para-Schwimmer Josia Topf krönt ein überragendes Jahr 2025 mit der Auszeichnung zum Brandenburger Sportler des Jahres. Der 22-Jährige dominierte im Sommer die Weltmeisterschaft in Singapur, im November stellte er einen inoffiziellen Weltrekord auf – seine Wahl zum Brandenburger Sportler des Jahres ist nun nicht nur der verdiente Lohn, sondern auch eine gleich doppelte Premiere.

Für den Athleten des BPRSV Cottbus ist es die erste Auszeichnung mit diesem Titel, gleichzeitig wird zum ersten Mal überhaupt ein Para-Sportler zum Brandenburger Sportler des Jahres gewählt. „Das ist eine sehr, sehr große Ehre“, findet Topf.

„Ich bin dem Land Brandenburg, ganz unabhängig von dieser Auszeichnung, unendlich dankbar für die Möglichkeiten, die mir hier zur Verfügung gestellt wurden. Ohne diese Unterstützung hätte ich mich nicht so weiterentwickelt.“ Zusätzlich wurde Topf vor Kurzem auch noch zu Deutschlands Para-Sportler des Jahres gekürt.

Viele Medaillen und zwei Rekorde

Sein Glanzstück hatte er bei den Weltmeisterschaften im September in Singapur aufgestellt. Topf kürte sich dort zum Doppel-Weltmeister und holte zusätzlich noch je eine Silber- und Bronzemedaille. Über die 200-Meter-Freistil stellte er zudem noch einen deutschen Rekord auf. Im November gelang ihm dann bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften ein inoffizieller Weltrekord über 75-Meter-Lagen.

Schon das Vorjahr war für den gebürtigen Bayern ein äußerst erfolgreiches gewesen: Topf triumphierte bei den Paralympics in Paris mit je einer Gold-, Silber- und Bronzemedaille. Vom Bundespräsidenten wurde ihm 2024 das Silberne Lorbeerblatt, die höchste deutsche Sportauszeichnung, verliehen.

Bei der Wahl zum Brandenburger Sportler des Jahres hatte es 2024 trotzdem nur zu Platz 2 gereicht, nun triumphierte Topf ein Jahr später vor Bob-Anschieber Georg Fleischhauer (SV Motor Babelsberg) und Para-Sprinter Max Marzillier (BPRSV Cottbus). Fleischhauer war zweifacher Vize-Weltmeister geworden, Marzillier hatte sich zum Weltmeister gekrönt.

Das sind die Top-Platzierten der Wahl zu Brandenburgs „Sportler des Jahres“

1. Josia Topf (Para-Schwimmen | BPRSV Cottbus) 93 Punkte

2. Georg Fleischhauer (Bobsport | SV Motor Babelsberg) 59 Punkte

3. Max Marzillier (Para-Leichtathletik | BPRSV Cottbus) 40 Punkte

4. Erik Abramov (Judo | UJKC Potsdam) 28 Punkte

5. Roger Kluge (Bahnradsport | RK Endspurt Cottbus) 22 Punkte

6. Maximilian Dörnbach (Bahnradsport | RK Endspurt Cottbus) 14 Punkte